StageTagderPflegenden
Wir sagen DANKE:

Am 12. Mai ist "Tag der Pflegenden"

5 spannende Fakten über den Pflegeberuf!
08.05.2025

5 spannende Fakten über den Pflegeberuf

Wir von HARTMANN wollen dazu beitragen, die Arbeit von Pflegekräften zu würdigen und das Bewusstsein für ihre zentrale Rolle im Gesundheitswesen zu schärfen. Unter dem Motto „Pflegekräfte stärken, Leben retten“ machen wir darauf aufmerksam, dass Pflegende nicht nur unsere Gesellschaft stützen, sondern auch wesentlich zur Infektionsprävention beitragen.

FAKT #1: Der 12. Mai ist "Tag der Pflegenden". Warum genau dieser Tag?

Weil dies der Geburtstag von Florence Nightingale, Pionierin der modernen Pflege, ist. Während der Arbeit mit verwundeten Soldaten stellte sie fest, dass mehr Menschen den Wundinfektionen als ihren eigentlichen Verletzungen erlagen. Daraus leitete sie Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen und konsequentes Lüften ab. Heute selbstverständlich, damals fortschrittlich und rettete zahlreiche Leben [1].

Fakt #2: 1860 wurde die erste Krankenpflegeschule gegründet.

Seit Florence Nightingale 1860 die erste Krankenpflegeschule gründete, hat sich die Pflege grundlegend gewandelt. Die Pflege ist zu einem zunehmend akademisierten Beruf geworden, gleichzeitig bringt der demografische Wandel wachsende Herausforderungen mit sich: Der steigende Bedarf trifft auf den Fachkräftemangel und immer belastendere Arbeitsbedingungen [2]. Eine Aufwertung des Berufs durch bessere Rahmenbedingungen und mehr Anerkennung ist daher dringend notwendig.

Fakt #3: Händedesinfektion ist die Nr.1-Maßnahme zur Infektionsprävention

Mit der korrekten Durchführung der Händedesinfektion zum richtigen Zeitpunkt lassen sich viele nosokomiale Infektionen vermeiden. Eine fragebogenbasierte Studie weist außerdem auf den erheblichen zusätzlichen Zeitaufwand für Pflegekräfte durch nosokomiale Infektionen hin [3]. Konsequente Händehygiene trägt somit nicht nur zur Patientensicherheit bei, sondern kann Pflegende letztlich sogar zeitlich entlasten, indem sie vermeidbare Mehrarbeit durch Ausbrüche verhindert.

Fakt #4: Berufskleidung & Schmuck können zum Infektionsrisiko werden!

Nicht nur die Hände, auch die Berufskleidung sowie Schmuck können in Gesundheitseinrichtungen zum Infektionsrisiko werden. Laut einer Studie ist etwa 1/3 der Berufskleidungsstücke mit krankmachenden Keimen kontaminiert, vor allem wenn zuvor Patienten gebadet oder Wunden versorgt wurden [4].

Fakt #5: Pflegekräfte sind unersätzlich

Pflegekräfte sind eine sehr wichtige Stütze unserer Gesellschaft. Angesichts der sich zuspitzenden Herausforderungen des demografischen Wandels braucht es nicht nur Worte, sondern vor allem bessere Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung und echte Wertschätzung. Machen wir uns gemeinsam für Pflegekräfte stark und teilen Sie diesen Beitrag unter Verwendung von #IND2026 und #OurNursesFuture.

Download Poster: Unterarme frei für die Patientensicherheit

Miniansicht des Posters Keimverschleppung durch Berufskleidung
Wussten Sie, dass 1/3 der Berufskleidungsstücke kontaminiert sind?
Poster runterladen & gut sichtbar aufhängen.

Ein DANKE zum Internationalen Tag der Pflege

Wir sagen DANKE an all jene, die mit viel Empathie, Verantwortungsbewusstsein und Mut das Leben anderer besser machen.

Wir sind #teamPflege
Wir bei HARTMANN helfen, pflegen und schützen. Wir kümmern uns um die, die sich um andere kümmern. Unsere FachberaterInnen

  • kennen die täglichen Herausforderungen und wissen, wie wichtig Optimierungen im Pflegealltag sein können.
  • haben sowohl Fingerspitzengefühl als auch das notwendige Produkt-Know-how für punktgenaue Lösungen.
  • haben den Anspruch, Ihnen den Arbeitsalltag zu erleichtern.


Dabei hilft es sehr, dass viele unserer KollegInnen zahlreiche Jahre Praxiserfahrung in unterschiedlichen Bereichen der Pflege mitbringen. Sie wissen, was Sie beschäftigt und verstehen Ihre Bedürfnisse. Drei unserer KollegInnen stellen wir heute näher vor.


DGKP Raphael Donninger

HARTMANN Fachberater Inkontinenz

Portrait Raphael Donninger

Vom LKW- Mechaniker zum Rettungssanitäter: Gestartet hat Raphaels Pflegekarriere irgendwo zwischen Zufall und Schicksal.
Doch dann gings voller Zielstrebigkeit in Richtung diplomierter Pflege auf der Intensivstation.

Du bist Pflegekraft im zweiten Bildungsweg. Kann man das so sagen?
Genau so kann man das sagen. Meine Lehre als LKW-Mechaniker konnte ich aus logistischen Gründen nicht weiterverfolgen. Also begann ich 2009 mit der Ausbildung zum Rettungssanitäter. Der Alltag war spannend und sehr abwechslungsreich – vom Krankentransport bis hin zu Notfalleinsätzen. Dabei habe ich schnell gemerkt, dass mich vor allem die medizinischen Aspekte interessieren, zum Beispiel die Wahl und Wirkung von Medikamenten und wie die Patienten darauf reagieren. Der nächste logische Schritt im Rettungsdienst wäre die Ausbildung zum Notfallsanitäter gewesen. Aber ich habe mich bewusst dafür entschieden, in die Pflege zu wechseln und die medizinischen Grundlagen von Anfang an zu lernen.

Wie war es für dich, wieder die Schulbank zu drücken?
Super! Ich war sehr motiviert und interessiert. Durch meine praktischen Vorkenntnisse fiel mir vieles leichter. Während der 3-jährigen Diplomausbildung war mir schnell klar, wohin mein Weg führen wird: auf die Intensivstation und in die Anästhesie.

Warum genau dieser Bereich?
Zum einen wegen meiner Erfahrungen aus dem Rettungsdienst. Zum anderen, weil dieser Fachbereich genau das vereint, was mich begeistert: Technik und Medikation. 2018 habe ich dann auf der Anästhesie- und Intensivstation in Oberndorf bei Salzburg begonnen. Das ist ein eher kleines Krankenhaus mit viel Routinearbeit und vielen sogenannten Standard-OPs. Wir waren ein kleines, eingespieltes Team – jeder kannte jeden, die Zusammenarbeit war top.

Wie kam es zum Wechsel zu HARTMANN?
Nach und nach bekam ich immer mehr das Gefühl, dass mir die Abwechslung fehlt. Auf unserer Station haben wir regelmäßig mit HARTMANN Produkten gearbeitet – und ich habe immer wieder gehört, dass dort ein professionelles, aber auch sehr menschliches Miteinander herrscht. Über einen Bekannten habe ich erfahren, dass eine Stelle frei wird – und dann ging alles recht schnell.

Und wie ist es "auf der anderen Seite"?
Extrem befriedigend! Ich erklär’s am besten so: In der Pflege ist man oft darauf angewiesen, mit dem zu arbeiten, was man hat. Die Mittel sind manchmal stark begrenzt. Jetzt habe ich einen großen Bauchladen an Lösungen von HARTMANN. Ich bin ein lösungsorientierter Mensch. Wenn ein Thema auftaucht, überlege ich: Welche Möglichkeiten gibt es? Was könnten wir ausprobieren? Wenn’s nicht passt, suchen wir weiter. Bisher haben wir immer eine passende Lösung gefunden – weil ich Produkte empfehle, von denen ich wirklich überzeugt bin. Was gibt es Besseres?

Dumpfhart Petra, DGKP

HARTMANN Fachberaterin OP

Petra Dumpfhart fiel mit 8 von der Schaukel und verbrachte daraufhin die Nacht zur Kontrolle im Krankenhaus. Am nächsten Morgen war der Berufswunsch in Stein gemeißelt. Alles weitere ist Geschichte – ein paar Details dazu im Interview:

Eine Nacht im Krankenhaus und du wolltest „Krankenschwester“ werden?
Ja, so war es tatsächlich. Anstatt zu schlafen habe ich mir alles angeschaut, war hellauf begeistert und beschloss: Ich werde Krankenschwester. Meine gesamte weitere Schullaufbahn habe ich darauf ausgerichtet. Während der Ausbildung machte ich Praktikum im Unfall-OP. Und wieder wusste ich sofort, dort will ich hin.

Und dort warst du auch.
Ja, mehr als 2 Jahre bereits während der Ausbildung, dann Kiefer-OP und anschließend 13 Jahre lang im Herz-OP in Wels. Danach wechselte ich in eine Privatklinik nach Salzburg und übernahm die OP-Leitung Pflege. Nach vielen Jahren Herz-OP war das mit gleich 12 unterschiedlichen Disziplinen eine riesige Herausforderung. Nach weiteren 4 Jahren wechselte ich in ein Ärztehaus mit 3 OP-Sälen wo ich das gesamte Pflege-Management übernahm und die Zusatzausbildung zur Instrumentenaufbereitung (Fachkunde 1 bis 3) machte.

Warum machst du das nicht noch immer?
Das war ein bisschen Zufall. Eine ehemalige Kollegin wurde Headhunterin und fragte mich, ob ich nicht jemanden kenne, auf den die HARTMANN Stelle passen würde. Ich schaute mir das an und war wieder einmal schnell überzeugt.

Was hat dich daran interessiert?
Grundsätzlich mal die Tatsache was Neues auszuprobieren – und die Vorstellung, die Industrieseite in den OP zu bringen, den KollegInnen zeigen zu können, was es alles gibt und wie kann man den täglichen Arbeitsablauf verbessern kann.

Ist es so, wie du dir das gedacht hast?
Absolut, ich kenne beide Seiten, ich kenne den Stress, kenne die Abläufe, kenne die Herausforderungen. Ich weiß wie gut gewisse Lösungen sind, und wie genial es ist, den Tagesablauf zu erleichtern. Ich verstehe, was die KollegInnen im OP beschäftigt und kenne mich schneller aus.
Und kann dann rascher die perfekte Lösung vorschlagen.
PHAT_PflegePortraitPetra

WIMMER Andreas
DGKP und Hygienefachkraft

HARTMANN Fachberater Hygiene und Desinfektion

PHAT_PflegePortraitAndreas

In Deutschland aufgewachsener gelernter Industriemechaniker mit großem technischem Interesse. Seit 2021 bereichert er mit seiner Erfahrung und Expertise in der Intensivpflege das Team von HARTMANN Österreich. Wie es dazu kam, lesen Sie hier:

Wie kommt ein Industriemechaniker zur Intensivstation?
Ja, ich bin tatsächlich gelernter Industriemechaniker. Meine Ausbildung zum Rettungssanitäter kam während des Zivildiensts und änderte relativ schnell mein Leben. Es war die Mischung aus Technik, Medizin und die Arbeit mit den Menschen, die zum beruflichen Neustart führten.

3 ½ Jahre später war ich Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger. Schon während der Ausbildung war mir klar, dass ich auf die Intensivstation will - somit gings in die Schweiz zur Ausbildung. Es folgten insgesamt über 20 Jahre Intensivstation und eine Sonderausbildung zur Hygienefachkraft. Begeistert hat mich immer der spannende, abwechslungsreiche Tagesablauf in der Notallmedizin.

Zuletzt war ich nach meinem Umzug nach Österreich auf der Intensivstation in Tulln. Dann kam 2020 und es trafen viele Jahre Erfahrung und Leidenschaft, der Wunsch nochmal was Neues zu starten und eine Pandemie aufeinander. Dass HARTMANN eine offene Stelle des Fachberaters im Bereich Hygiene und Desinfektion anbot, war Schicksal.

Was macht deinen aktuellen Job so interessant für dich?

Ich kann durch meine Erfahrung aus der Praxis bei Problemen und Fragestellungen helfen und habe die Möglichkeit gemeinsam mit den Kunden die besten Lösungen für sie zu erarbeiten. Ich mag die Selbständigkeit im Organisieren meiner Arbeit und habe trotzdem die Gewissheit, dass ein super Team da ist, mit dem ich mich jederzeit austauschen kann.

Swoboda Carina
DGKP und Geprüfte Wundberaterin AWM®, zertifiziert von der DDA

HARTMANN Fachberaterin Wunde

Sie ist Mama, hat nach eigener Aussage das Herz einer Pflegekraft und ist ständig mit unglaublicher Leidenschaft auf der Suche nach der perfekten Lösung. Sie kam über spannende „Umwege“ zu HARTMANN – mehr dazu im Interview:

Dein Weg zum Diplom war keine gerade Linie, wie war`s?
An vielen Stellen herausfordernd, im Nachhinein aber sowohl spannend als auch wichtig. Ich arbeitete im Service und wurde 3 Wochen vor meinem 19. Geburtstag Mutter eines wundervollen Sohnes. Vor, während und nach der Geburt waren auf der Station Krankenpflegerinnen, die einfach zugehört haben und fachlich wie menschlich eine unglaubliche Stütze waren. Ich habe gesehen: Das ist ein sinnerfüllender Beruf, das will ich tun. Also habe ich als junge Mama die Ausbildung zur Pflegeassistentin gemacht und im Pflege- und Betreuungszentrum Wolkersdorf in der Langzeitpflege gearbeitet. Rasch kam der Wunsch nach mehr Wissen und mehr Verantwortung. Es folgte die Ausbildung zur diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin und danach eine super Zeit im klinischen Setting auf einer interdisziplinären Abteilung für die Fachbereiche Unfall/Ortho, Chirurgie, Urologie und Interne in Korneuburg.

Was genau war daran „super“?
Die große Vielfalt. Ich hatte mit verschiedensten Krankheitsbildern zu tun – von der prä- und postoperativen Pflege eines jungen Menschen mit einer Fraktur nach einem Sturz bis hin zum 90-jährigen Patienten der Internen. Ich habe täglich Neues gelernt und viel gesehen.

Was führte dich zu HARTMANN?
Ich wollte und will noch immer die bestmöglichen Ergebnisse erreichen und jedes noch so individuelle Anliegen lösen. Dabei kann ich mich so richtig in fachspezifische Themen reintigern. Gleichzeitig kommt immer wieder der Wunsch nach einer neuen Herausforderung. Für mich ist es das Schönste, wenn ich Kunden kennenlerne, Prozesse analysiere und weiß, dass ich im Fachgespräch Lösungen anbieten kann. Es ist eigentlich so einfach: Ich bin zufrieden, wenn ich helfen kann.

Wo hilft dir deine praktische Erfahrung besonders?
Wenn mir Fallsituationen geschildert werden, kann ich mich einfühlen. Ich weiß, wie es läuft, kenne die täglichen Challenges, und weiß, wo ich ansetzen muss. Das wissen und schätzen die Kunden sehr.

Du lernst ja ständig weiter - was lernst du als Fachberaterin Neues?
Ich habe nun einen gesamtheitlicheren Blick auf das Gesundheitssystem. Das sehe ich als riesige Bereicherung. Jedes einzelne Kundengespräch ist ebenso eine Weiterentwicklung und kann bei der nächsten Beratung helfen.
PHAT_PflegePortraitCarina

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