Pflegerin mit älterer Dame im Rollstuhl

Gute Studienergebnisse beim Exsudatmanagement mit
Zetuvit® Plus Silicone*

Eine Studie aus Großbritannien untersuchte aus der Sicht von Patienten und Behandlern den Einsatz der Superabsorber-Wundauflage Zetuvit® Plus Silicone beim Exsudatmanagement – mit sehr guten Ergebnissen.

*Zetuvit® Plus Silicone ist in Österreich unter dem Name Resposorb® Silicone verfügbar.
von HARTMANN Online Redaktion

Akute und chronische Wunden stellen bis zur erfolgreichen Wundheilung unterschiedliche klinische Herausforderungen dar. Eine zentrale Aufgabe ist dabei die Kontrolle von Wundexsudat. Insbesondere überschüssiges Wundexsudat erfordert ein gezieltes Exsudatmanagement, um Komplikationen wie Mazeration, Leckagen, Verbandwechselstress oder Schmerzen zu vermeiden.

Erst wenn überschüssiges Exsudat sicher aufgenommen und eingeschlossen wird, kann eine möglichst ungestörte Wundheilung unterstützt werden. Schlägt Wundexsudat durch die Wundauflage durch oder tritt an den Rändern aus, kann dies die wundumgebende Haut belasten und die Lebensqualität der Patienten beeinträchtigen. Auch das Wundgewebe kann beim Entfernen eines ungeeigneten Verbands zusätzlich geschädigt werden.

Für dieses Einsatzgebiet eignen sich superabsorbierende SAP-Wundauflagen mit Silikon-Wundkontaktschicht besonders gut. Sie nehmen überschüssiges Wundexsudat zuverlässig auf und unterstützen ein sicheres Exsudatmanagement. Dank der Silikon-Wundkontaktschicht lässt sich die Wundauflage schmerzarm und atraumatisch entfernen – für mehr Komfort beim Tragen und Verbandwechsel sowie eine bessere Lebensqualität der Patienten.

Die Studie im Überblick

Wie die Superabsorber-Wundauflage diese Aufgaben erfüllt, wurde in einer unverblindeten, nicht komparativen Studie in Großbritannien untersucht. Die Ergebnisse wurden im März 2020 unter dem Titel „Evaluation of a superabsorbent wound dressing, patient and clinician perspective: a case series“ (Beurteilung einer Superabsorber-Wundauflage aus der Patienten- und Ärzteperspektive: eine Fallserie) im Journal of Wound Care (vol. 29, no. 3) veröffentlicht.

Primäres Ziel der Studie war die Beurteilung der Kapazitäten der Zetuvit® Plus Silicone Wundauflage im Hinblick auf das Flüssigkeitsmanagement. Außerdem sollte sie eine Beurteilung von Parametern durchführen, die darauf schließen lassen, ob die Wundauflage die ungestörte Heilung ermöglicht.

Zetuvit® Plus Silicone ist zur Behandlung akuter und chronischer, mittelstark bis stark exsudierender Wunden bestimmt. Daher wurden 50 Patienten mit mittelstark bis stark exsudierenden Wunden anfänglich in die Studie aufgenommen, von denen 49 abschließend beurteilt wurden.

Die klinische Beurteilung erfolgte anhand eines formellen Fallprüfbogens. Gemäß der Zielsetzung wurden sowohl qualitative und als auch quantitative Beurteilungen vorgenommen. Zu Beginn wurde ein Zeitraum für die Patientenevaluierung von bis zu zwei Wochen festgelegt (oder nach Möglichkeit mindestens vier Verbandswechsel).

Ulcera cruris venosum, diabetische Fußsyndrome und Ulzera

Zetuvit Plus Silikone Grafik Wundarten

Bei den Wunden handelte es sich unter anderem um Ulcera cruris venosum, diabetische Fußsyndrome und Ulzera gemischter Ätiologie (siehe Grafik)

38,3 % der Wunden bestanden seit 7 bis 52 Wochen und 36,2 % sogar seit mehr als einem Jahr. Vor der Aufnahme in die Studie verwendeten die Teilnehmer am häufigsten superabsorbierende Wundauflagen (36 %), gefolgt von antimikrobiellen Wundauflagen (30 %) und Schaumstoffverbänden (20 %).

Die Ergebnisse der Studie

Zetuvit® Plus Silicone bewährte sich beim Exsudatmanagement und nahm das Exsudat unabhängig von der Menge über die gesamte Bandbreite (von gering bis stark) sowie unabhängig von Viskosität und Typ auf.

Die Ergebnisse zeigen, dass Zetuvit® Plus Silicone beim Exsudatmanagement von 98 % als „sehr gut“ (91 %) oder „gut“ (7 %) eingestuft wurde und dass die Kapazitäten der Wundauflage beim Flüssigkeitsmanagement insgesamt als hervorragend (100 % der Fälle) bewertet wurden.

Mazerationen ließen sich innerhalb von 14 Tagen um 37,8 % von 45 % auf 28 % signifikant reduzieren.

Zetuvit Plus Silicone ermöglichte eine ungestörte Wundheilung. Im Verlauf des Beurteilungszeitraums besserte sich bei 33 % der Patienten der Zustand der Haut am Wundrand hinsichtlich durch das Exsudat bedingter Hauterkrankungen.

100 % der Ärzte gaben an, dass die Wundauflage eine geeignete Umgebung für die ungestörte Wundheilung schuf.

Und nicht zuletzt hatte die Behandlung mit Zetuvit® Plus Silicone positive Auswirkungen auf die Lebensqualität der Patienten. Dank der Silikon-Wundkontaktschicht lässt sich die Wundauflage schmerzlos und atraumatisch entfernen, was die ungestörte Wundheilung unterstützt. Zudem stieg die Zufriedenheit der Patienten während der Studie durch nur geringfügige Schmerzen in Verbindung mit der Wunde oder dem Verbandwechsel.

Zetuvit Plus Silikone Grafik Studie

Zetuvit® Plus Silicone erreichte das primäre Studienziel hinsichtlich des Exsudatmanagements, was die hervorragenden Kapazitäten zur Flüssigkeitsaufnahme unterstreicht.

Die Silikon-Wundkontaktschicht erlaubt eine ungestörte Wundheilung mit nur geringfügigem Verkleben der Wundauflage mit dem darunterliegenden Gewebe, falls überhaupt, so dass die Haut in der Wundumgebung geschont wird.

Die Anpassungsfähigkeit an die Wunde sowie nur geringfügige Schmerzen der Wunde oder beim Verbandwechsel bedeuten mehr Komfort und eine höhere Zufriedenheit der Patienten.

Dank der Silikon-Wundkontaktschicht hat Zetuvit® Plus Silicone wesentliche Vorteile im Vergleich zu früheren Wundauflagen und anderen SAP-Wundauflagen.

Diese Zusammenfassung wurde von der PAUL HARTMANN AG erstellt und ist ausschließlich zur Unterstützung medizinischer Fachkreise bestimmt. Sie enthält nicht den vollständigen Text des Originalartikels und die PAUL HARTMANN AG gibt keine Zusicherungen im Hinblick auf ihre Vollständigkeit hinsichtlich der Wiedergabe des gesamten Artikels, auf dem sie basiert, ab.

Referenz:
Atkin, L. et al. (2020). Evaluation of a superabsorbent wound dressing, patient and clinician perspective: a case series Journal of Wound Care vol. 29, no. 3, March 2020