Ich bin seit 2011 bei HARTMANN und dort im IT-Bereich tätig. Als Mitarbeiter eines globalen Gesundheitsunternehmens spielt Gesundheit für mich also eine wichtige Rolle. Vor allem in jungen Jahren nimmt man die Gesundheit gerne als selbstverständlich hin; zumindest so lange man gesund ist. Man geht arbeiten, kommt für seinen Lebensunterhalt auf, zahlt Versicherungsbeiträge ein und nimmt Gesundheitsleistungen in Anspruch. Dass das aber nicht immer und überall auf der Welt so ist, gerät schnell in Vergessenheit – auch für mich.
2016 trat ich mein Sabbatjahr an. In der Vorbereitung gab ich mir das Ziel, alte Denkweisen und Gewohnheiten zu durchbrechen. Ich suchte nach neuen Herausforderungen, die mich an meine Grenzen bringen und zwingen sollten, einen neuen Blick auf mein Leben zu werfen: ursprünglich wollte ich niemals in ein Land reisen, dessen Sprache ich nicht spreche. Religion hielt ich für unwichtig. Meditation und Spiritualität waren für mich esoterischer Kram. Warum sollte ich eine Region zur Regenzeit bereisen, wo doch die Sonne woanders scheint? Und genau das war der Punkt: weil ich es noch nie getan hatte! Und so fiel meine Wahl auf Nepal. Für mich eine echte Herausforderung.


