Seit 2004 untersucht der „Medizinische Dienst des Spitzenverbandes der Krankenkassen“ (MDS) die Qualität in der ambulanten und stationären Pflege. Vor kurzem stellte er seinen 5. Bericht vor, in dem Daten des Kalenderjahres 2016 analysiert wurden.
Eines der Themen war auch die Situation der Wundversorgung, die getrennt nach stationärer und ambulanter Pflege untersucht wurden. Für die stationäre Pflege wurden Daten aus 13.304 Regel-, Anlass- und Wiederholungsprüfungen verwendet, in denen bei 104.344 Bewohnern die Versorgungsqualität geprüft wurde. Im ambulanten Bereich lagen Daten für 70.583 Pflegebedürftige aus 12.810 Prüfungen vor.
In beiden Bereichen zeigte die Zahl der Patienten mit chronischen Wunden keine großen Unterschiede:
| Stationäre Pflege | Ambulante Pflege | |
| Bewohner / Patienten mit Dekubitus | 3,9 % | 2,9 % |
| Bewohner / Patienten mit Ulcus cruris | 0,9 % | 2,2 % |
| Bewohner / Patienten mit diabetischem Fußsyndrom | 0,2 % | 0,3 % |
| Bewohner / Patienten mit sonstigen chronischen Wunden | 1,6 % | 1,9 % |

