„Die Bundespflegekammer wird das oberste Vertretungsorgan der größten Berufsgruppe im Gesundheitswesen sein und als solches die Interessen der geschätzt 1,3 Millionen Pflegenden im Land vertreten. Sie wird die Vertretung aller Landespflegekammern auf Bundesebene sein. Damit nimmt die Selbstverwaltung der beruflich Pflegenden Einfluss auf bundespolitische Themen mit dem Ziel, die Anliegen des Pflegeberufsstandes und die Anliegen der Pflegeempfänger voranzutreiben.“ So ist es auf der Website www.bundespflegekammer.de zu lesen.
Grundlage dieser Organisation auf Bundesebene sind zunächst die Landespflegekammern. Die erste von ihnen wurde im Dezember 2014 mit der einstimmigen Verabschiedung des Heilberufsgesetzes durch den rheinland-pfälzischen Landtag errichtet. Seit dem 1. Januar 2016 haben die Pflegenden in Rheinland-Pfalz damit eine kraftvolle Interessenvertretung erhalten.
„Durch den Aufbau dieser Kammer erhält erstmals die Pflege eine Stimme, kann ihre beruflichen Belange autonom regeln und bekommt die Möglichkeit, auf Augenhöhe mit den anderen Heilberufen zu agieren“, meint die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz in einer Pressemitteilung.

