Atrauman – für jede Wunde der passende Schutz

Die Salbenkompressen der Atrauman Familie dienen zur atraumatischen Wundbehandlung. Mit entsprechenden Salbenmassen imprägniert, schützen und pflegen sie Wundränder und -flächen und ermög­lichen einen schmerzarmen Verbandwechsel.
von der HARTMANN Online-Redaktion
Salbenkompressen bzw. Wundkontaktschichten werden überall da eingesetzt, wo empfindliches Gewebe und Organe geschützt oder besonders schmerzhafte Wunden atraumatisch versorgt werden müssen, beispielsweise bei Schürfwunden, Verbrennungen, Verbrühungen, zum Abdecken von Spender- und Empfängerstellen bei Hauttransplantationen oder in der plastischen und kosmetischen Chirurgie. Da die Kompressen durch ihre Salbenimprägnierung selbst nicht saugen, sind sie mit einem saugenden Sekundärverband zur Aufnahme von Exsudat – zum Beispiel mit Zetuvit Plus – zu kombinieren.

Bereits 1938 entwickelte HARTMANN seine erste Salbenkompresse, die unter dem Markennamen Branolind jahrzehntelang den Wundtherapeuten für eine atraumatische Wundbehandlung zur Verfügung stand. Mit der Enwicklung neuer hydrophober Trägergewebe und indikationsspezifischen Imprägnierungen wurden die atraumatischen und schützenden Eigenschaften entscheidend verbessert. So umfasst das aktuelle Atrauman-Sortiment drei Typen von Salbenkompressen für die verschiedensten Indikationen. Damit setzt sich HARTMANN gemeinsam mit dem Arzt für eine bessere Wundversorgung ein.

Atrauman – sicher und zuverlässig
Die wirkstofffreie Salbenkompresse Atrauman aus hydrophobem, engmaschigem Polyestertüll ist mit einer neutralen Salbenmasse imprägniert, deren pflanzliche Fettsäuren aktiv den Lipidstoffwechsel unterstützen und damit den Heilungsprozess fördern.
Atrauman ist sekretdurchlässig, besonders weich und gut drapierfähig, verklebt nicht mit der Wunde und wirkt auch in der Langzeitanwendung weder sensibilisierend noch allergisierend.
Indikationen: Oberflächliche akute und chronische Wunden aller Art. Durch die wirkstofffreie Salbenmasse besonders indiziert in der Dermatologie sowie bei haut- und medikamentenempfindlichen Patienten.

Atrauman
Atrauman Silicone - sanft und schmerzarm
Die transparente, mit Silikon beschichtete Wundkontaktschicht Atrauman Silicone besteht aus einem PET-Netz als Trägermaterial. Sie verhindert ein Verkleben von Wundflächen mit dem saugenden Sekundärverband, bietet eine gute Exsudatableitung und optimalen Schutz empfindlicher Strukturen. Atrauman Silicone kann bis zu 7 Tage auf der Wunde belassen werden und eignet sich ebenfalls zur Anwendung mit der Vivano Unterdruck-Wundtherapie
Indikationen: Trockene bis mittelstark exsudierende Wunden; Schutzschicht auf empfindlichen Hautstellen und sensiblen Arealen wie Organen, Knochen, Muskeln und Sehnen.

Atrauman Silicone
Atrauman Ag – nicht-adhäsiv und weich
Atrauman Ag hat eines weiches, dünnes Trägermaterial und ist damit gut drapierfähig und stellt einen engen Kontakt mit dem Wundgrund sicher. Die Oberfläche des Materials und die Imprägnierung wirken einem Verkleben mit der Wunde entgegen, sodass ein atraumatischer Verbandwechsel möglich ist. Atrauman Ag ist eine silberhaltige Wundauflage. Die Imprägnierung pflegt die Wundränder und beugt Mazerationen vor. Sie ist wirkstofffrei und enthält und enthält kein Paraffin.
Indikation: Die Wundkontaktschicht Atrauman Ag ist für die Behandlung chronischer Wunden, wie zum Beispiel des diabetischen Ulcus cruris, diabetischem Beinulkus und des Dekubitus geeignet. Das Produkt dient außerdem zur Behandlung akuter Verbrennungen bis zweiten Grades.

Zum Produktkatalog Atrauman® Ag


Atrauman AG