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pH 5,5 – warum dieser Wert für die Haut so wichtig ist

Gerade bei Belastungen durch Urin oder Stuhl steht die Haut unter Stress. Umso wichtiger ist es dann, dass der Säureschutzmantel dank eines pH-Werts von 5,5 intakt bleibt.

Hände

Der pH-Wert ist ein Maß für die Säurekonzentration in wässerigen Lösungen und beschreibt die Stärke der sauren bzw. basischen Wirkung einer Lösung. Üblicherweise werden pH-Werte zwischen 0 und 14 angegeben.

Reines Wasser hat einen pH-Wert von 7, ein pH kleiner 7 entspricht einer sauren Lösung (z. B. einer Cola oder Sauerkraut bei pH 4) und höhere Werte zwischen 7 und 14 sind bei alkalischen Lösungen wie Seifenwasser bei pH 9 oder einer Waschlauge bei pH 10 zu finden.

Der optimale pH-Wert unserer Haut liegt zwischen 4,5 und 5,5. Ein pH-Wert von 7 (der von reinem Wasser) gilt als neutral. Alles darunter ist sauer, alles darüber alkalisch. Der leicht saure pH-Wert der Haut entsteht durch den aus Schweiß- und Talgdrüsen gebildeten sogenannten Säureschutzmantel.

Dieser leicht saure pH-Wert hält die Haut gesund: Er neutralisiert alkalische Stoffe (z. B. Urin, Stuhl, alkalische Seifen) und verhindert das Wachstum von Bakterien und Pilzen. Steigt der pH-Wert jedoch in den alkalischen Bereich, können wichtige Hautfette für den Säureschutzmantel nicht mehr aufgebaut werden. Die Haut verliert Wasser, trocknet aus und ist nicht mehr in der Lage, ausreichend Schutz zu bieten. Alkalische Stoffe können nicht mehr neutralisiert werden. Die Haut wird anfällig für Infektionen.

Bei Inkontinenz können entzündliche Hautirritationen bis hin zur inkontinenz-assoziierten Dermatitis – kurz IAD die Folge sein. Um sie vorbeugend zu verhindern, ist ein aktiver Hautschutz gefragt. Hilfe bieten dabei die Inkontinenzprodukte der Marke MoliCare, die dank ihrer Technologie den höheren basischen pH-Wert von Urin (Urin hat einen pH-Wert von 6,5 - 8,5) beim Aufsaugen im Produkt neutralisieren. Dies sorgt dafür, dass der natürliche pH-Wert auf der Haut von 5,5 erhalten bleibt. 

Prävention ist der beste Schutz –
drei Bereiche stehen bei der IAD im Fokus

Hautschädigungen bis hin zu einer IAD sind bei Inkontinenz leider sehr häufig. Das muss aber nicht sein. Drei Komponenten sind für eine professionelle IAD-Prävention entscheidend:

  • Kontinenz fördern mit hoher Kompetenz und einem umfassenden Wissen, denn Urin und Stuhl von der Haut fernzuhalten, ist der beste Schutz.
  • Haufreundliche Inkontinenzhilfsmittel einsetzen, die die hauteigene Barrierefunktion fördern und helfen, den Säureschutzmantel der Haut zu bewahren.
  • Hautschutzprogramm umsetzen, das eine schonende Reinigung ermöglicht und die durch Inkontinenz belastete Haut optimal schützt.
IAD drei Bausteine