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Wie können sich Pfleger*innen
im Dienst vor einer potenziellen Infektion mit SARS-CoV-2
schützen?

Um auch weiterhin die Ansteckung mit SARS-CoV-2 so gering wie möglich zu halten, dürfen bei Ärzten und Psychotherapeuten die Sprechstunden per Video stattfinden. Das gilt für alle Indikationen, auch wenn der Patient vorher noch nicht bei dem Arzt in Behandlung war. Diese Regelung wird vorerst bis zum 30. September 2020 beibehalten.

Pflegerin befestigt Mund und Nasenschutz

Natürlich funktionieren Videosprechstunden nicht in allen Fällen. Deshalb stehen in der stationären und ambulanten Pflege die Hygienemaßnahmen an oberster Stelle – zum Eigen- und Fremdschutz. Die Übertragung mit SARS-CoV-2 findet meist durch Tröpfchen aus dem Nasen-Rachen-Raum statt. Im häuslichen und medizinisch-pflegerischen Umfeld ist der Mindestabstand von 1,5 Meter häufig nicht einzuhalten. Umso wichtiger sind Schutzmaßnahmen wie das Tragen eines mehrlagigen Mund-Nasen-Schutzes, um eine mögliche Übertragung zu verhindern. Außerdem sollte ein ausreichender Luftaustausch durch Frischluft in allen Räumen möglich sein.

Neben dem Mund-Nasen-Schutz ist auch der Einsatz von persönlicher Schutzausrüstung im Dienst unumgänglich.

Dieser besteht aus Schutzkittel, Einweghandschuhen, Mund-Nasen-Schutz** bzw. Atemschutzmaske und Schutzbrille. Wenn medizinisches Personal direkten Kontaktmit COVID-19-infizierten Patienten hat, muss es laut Arbeitsschutzvorgaben mindestens FFP2-Masken tragen. Alle Vorsichtsmaßnahmen schützen nicht nur das Personal vor einer Ansteckung – sondern auch Patienten, Kollegen und Kontakte aus dem privaten Umfeld.

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*https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Hygiene.html#h

*https://www.kbv.de/html/coronavirus.php

**https://www.bode-science-center.de/center/hygienemassnahmen/erweiterte-hygiene/detail-erweiterte-hygiene/article/korrekter-umgang-mit-persoenlicher-schutzausruestung.html