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Welche Masken
helfen wie?

Gesichtsmasken lassen sich in zwei Kategorien aufteilen:

Medizinische Gesichtsmasken:

zwei Personen in Schutzkleidung
  • Medizinische Gesichtsmasken (Mund-Nasen-Schutz, chirurgische OP-Masken) sollen vor allem Ihr Gegenüber schützen, z.B. vor Auswurf von Tröpfchen bei Husten.
  • Chirurgische OP-Masken verhindern z.B. die Kontamination von Wunden. Im Krankenhaus werden Sie daher in erster Linie als Fremdschutz eingesetzt.
  • Medizinische Gesichtsmasken erfüllen die Anforderungen der DIN EN 149 zur Infektionsprävention nicht.
  • 60-90% des Luftstroms gelangen von der Seite in die Atemwege des Personals, weil medizinische Gesichtsmasken nicht dicht abschließen.

Atemschutzmasken (zur Infektionsprävention):

Kopf komplett mit Haar-, Mund-,Augenschutz

Atemschutzmasken sind Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung und dienen damit dem Eigenschutz. Von den sogenannten FFP-Masken (Filtering Face Pieces / DIN EN 149) gibt es drei Gruppen, die sich hinsichtlich der Filtration von Partikeln unterscheiden.

  • FFP 1: Schutz vor ungiftigen und nicht-fibrogenen Stäuben (Partikelfiltrationsrate: 80%).
  • FFP 2: Schutz vor festen und flüssigen gesundheitsschädlichen Aerosolen, Stäuben und Rauch (Partikelfiltrationsrate: 92%).
  • FFP 3: Schutz vor gesundheitsschädlichen oder giftigen Aerosolen, Stäuben und Rauch (Partikelfiltrationsrate: 98%).

Bei luftübertragbaren Erregern (z. B. offene Lungentuberkulose, SARS-CoV-2) oder bei Tätigkeiten mit Aerosolbildung wird mindestens zu einer FFP 2 Maske geraten. Dabei gibt es Modelle mit oder ohne Ausatem-Ventil:

  • Ohne Ventil: Sie schützen sich und alle Außenstehenden vor möglichen Erregern.
  • Mit Ventil: Sie selbst sind vor der Einatmung möglicher Erreger geschützt. Ihre ausgeatmete Luft wird jedoch nicht gefiltert und Sie schützen nicht Ihr Gegenüber.

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