„Gesundheit ist eine der wichtigsten sozialen Fragen des 21. Jahrhunderts. Auch unter wirtschaftlichem Druck muss es uns gelingen, in einer alternden Gesellschaft das Solidarsystem zusammenzuhalten. Deshalb darf in Deutschland weder der Geldbeutel noch der Wohnort über die Behandlung von Patientinnen und Patienten entscheiden. Gesundheitskioske können dabei einen entscheidenden Unterschied machen", sagt Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. „Selbst in strukturell schwachen Gebieten sollen alle die Möglichkeit haben, schnell und kompetent in Gesundheitsfragen beraten zu werden und unbürokratisch Hilfe zu erhalten. Beratung, Vermittlung und vorbeugende Maßnahmen sind Beispiele für die Lücken im System, die so in benachteiligten Regionen geschlossen werden sollen.“
Basierend auf einer Vereinbarung des Koalitionsvertrags der Ampel brachte Lauterbach dafür im August eine Gesetzesintiative ein, auf deren Basis langfristig bis zu 1000 solche Gesundheitskioske aufgebaut werden sollen – also ein Kiosk pro 80.000 Einwohner. Initiiert werden die Kioske von den Kommunen und primär finanziert von den gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen.




