Wenn die Haut besondere Pflege braucht
Eine Reihe von Studien und Umfragen bestätigen diese Aussage:
Es gibt viele Empfehlungen, zudem Inkontinenzprodukte und weitere Hilfsmittel, die dabei unterstützen, die Lebensqualität mit Inkontinenz zu verbessern – und eine Reihe von Möglichkeiten, wie Betroffene ihre Situation selbst in den Griff bekommen können.


Beckenbodentraining – über einen längeren Zeitraum regelmäßig durchgeführt – kann zur Kräftigung der Muskeln beitragen und so die Abstände zwischen den Toilettenpausen vergrößern. So sind auch längere Unternehmungen wieder planbar. Lesen Sie mehr zum Thema Beckenbodentraining.
Wer vor einer Unternehmung auf die körpereigenen Signale achtet, kann ungefähr errechnen, wie lange die Blase durchhält, bis sie entleert werden muss. So lassen sich Toilettenpausen vorherplanen und Notfälle vermeiden.
Sorgfältige Planung ist von grundlegender Bedeutung für entspannte Unternehmungen. Neben der Vorausplanung der Toilettenpausen empfiehlt sich auch die Zusammenstellung eines speziellen Sets für unterwegs, das alle benötigten Utensilien enthält für den Fall, dass Hilfsmittel am Zielort nur begrenzt verfügbar sind. Ein solches Set kann zum Beispiel Folgendes enthalten:


Kaffee, koffeinhaltige Getränke, Alkohol sowie kohlensäurehaltige Getränke sollten eingeschränkt oder ganz vermieden werden, wenn bekannt ist, dass die Inkontinenz dadurch verstärkt wird. Dennoch sollte unterwegs immer genug Flüssigkeit zu sich genommen werden, denn ein Verzicht kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Wenn die Trinkmenge mit dem Ziel reduziert wird, die Inkontinenz zu verbessern, kann dies eher zu vermehrtem Harndrang führen.
Besonders Flugreisen stellen Menschen mit Inkontinenz vor große Probleme. Daher ist eine entsprechende Vorausplanung notwendig. Gangplätze ermöglichen beispielsweise einen leichten und sofortigen Zugang zu sanitären Einrichtungen und bieten größere Bewegungsfreiheit. Während des Flugs sollte ausreichend Wasser getrunken werden, da die Klimatisierung zu erhöhtem Flüssigkeitsverlust führt.
In fremden Städten können Apps hilfreich sein, die die nächstgelegene Toilette ausfindig machen.
Wenn sämtliche Therapiemöglichkeiten genutzt werden, ist es möglich, mobil zu bleiben und weiterhin Unternehmungen durchzuführen. Die Maßnahmen werden schnell zur Routine, und das Selbstvertrauen der Betroffenen wächst mit der Fähigkeit, die Situation zu meistern. Und letztendlich wird die Lebensqualität gesteigert, und Folgeerkrankungen werden reduziert.