Implementierungsleitfaden SOP

Mit M: IP® erhalten Kliniken vordefinierte, digital verfügbare SOPs wichtiger medizinischer und pflegerischer Tätigkeiten. Die auf der My Hygiene SOP zur Verfügung gestellten Standards erleichtern mit ihren Schritt-für-Schritt-Anweisungen und bebilderten Checklisten die korrekte Umsetzung der Maßnahmen.
Alle Prozesse lassen sich individuell anpassen und erweitern. Eine große Bilddatenbank unterstützt zusätzlich bei der Erstellung eigener Prozesse/Teilprozesse.
Kliniken profitieren von mehr Effizienz und schonen ihre knappen Ressourcen. Denn: standardisierte Arbeitsabläufe sind weniger störanfällig, entlasten die Mitarbeiter und führen zu einer höheren Sicherheit und Qualität.
Standards für medizinische und pflegerische Tätigkeiten sind in der Klinik unverzichtbar. Nur SOPs können die Konsistenz, Effizienz und Sicherheit gewährleisten, die für eine qualitativ gute Versorgung essenziell sind.
Die My Hygiene SOP Standardarbeitsprozesse gehen mit ihrem ganzheitlichen Ansatz über die Vermittlung der „reinen Technik“, z. B. der Frage „Wie lege ich einen Katheter“? hinaus. Mitarbeiter lernen infektionsschutzrelevante Tätigkeiten im konkreten Arbeitsablauf und gewinnen dadurch an Sicherheit. Im Arbeitsfluss erkennen sie die Zusammenhänge zwischen ihrem Handeln und dem Infektionsrisiko des Patienten viel besser. Zudem sorgt die Reproduzierbarkeit von Abläufen für eine hohe und überprüfbare Qualität.
Die Vorteile der M: IP® Standardarbeitsprozesse gelten für Maßnahmen zur Basishygiene ebenso wie für komplexere Tätigkeiten wie z. B. die Anlage und Pflege eines ZVK.
Die evidenzbasierten M: IP®‑Standards sind gezielt für Tätigkeiten mit erhöhtem Infektionsrisiko entwickelt – insbesondere für aseptische Prozesse und device‑assoziierte Maßnahmen. Entscheidend dabei: Jede SOP wird durch ein passendes Prozeduren‑Set optimal unterstützt. Als modularer M: IP®‑Baukasten verbindet HARTMANN digitale SOPs und Checklisten per App mit exakt abgestimmten Prozeduren‑Sets sowie ergänzenden Einzelkomponenten. So stehen die richtigen Produkte genau dann bereit, wenn sie für die Umsetzung der jeweiligen SOP benötigt werden – standardisiert, effizient und sicher. Das Ergebnis: klare Prozesse, reduzierte Fehlerquellen und eine verlässliche Umsetzung im klinischen Alltag




Referenzen
1. Walger P, Popp W, Exner M. Stellungnahme der DGKH zu Prävalenz, Letalität und Präventionspotenzial nosokomialer Infektionen in Deutschland 2013. Hyg Med 2013; 38 – 7/8.
2. Prävention von Infektionen, die von Gefäßkathetern ausgehen Hinweise zur Implementierung Informativer Anhang 2 zur Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut. Bundesgesundheitsbl 2017 · 60:231–244
3. Barsalou M. Methoden – Qualitätswerkzeuge PDCA – Plan-Do-Check-Act. QZ Qualität und Zuverlässigkeit. Hanser Verlag. https://www.qz-online.de/a/grundlagenartikel/pdca-plan-do-check-act-316743. Letzter Zugriff 07.05.2024.
Desinfektionsmittel vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.
https://cdn.hartmann.info/bode/Pflichttexte/pflichttext_sterillium.pdf