Bacillol® Zero Tissues

IsolierteBakterienkulturen Anzahl der Sudien, in denen dieErreger nachgewiesen wurden* Staphylococcus aureus 27 (87%) Enterobacteriaceae 17 (55%) Acinetobacter spp. 9 (29%) Enterococci 8 (26%) Pseudomonas aeruginosa 7 (23%) Stenotrophomonas maltophi- 2 (6%)
Quelle: O‘Flaherty N, Fenelon L. J Hosp Infect. 2015 Sep;91(1):1-7
Um mehr über die Rolle von Stethoskopen bei der Übertragung von Krankheitserregern in Erfahrung zu bringen, konzentrierte sich eine Forschergruppe in Genf bei ihren Untersuchungen auf den Übertragungsweg [2]. In der Studie wurden 83 Patienten, u. a. MRSA-Träger, nach einem standardisierten Verfahren physisch mit und ohne Handschuhe unter Verwendung steriler Stethoskope untersucht. Behandschuhte und unbehandschuhte Hände sowie Schläuche und Membranen der Stethoskope wurden anschließend beprobt und die Ergebnisse miteinander verglichen. Zwischen den Kontaminationsraten von Händen und Stethoskopen bestand ein direkter Zusammenhang: Hohe Keimzahlen auf den Fingerspitzen der Ärzte waren mit hohen Besiedlungsraten auf der Membran und dem Stethoskopschlauch assoziiert. Die Keimzahlen auf der Membran waren geringer als auf den Fingerspitzen, aber höher als auf den Handflächen. Die Schläuche der Stethoskope waren sogar stärker kontaminiert als der Handrücken. Insgesamt glichen die Kontaminationsraten des Stethoskops denen der dominanten Hand des Untersuchers.
Quellen:
1. O‘Flaherty N, Fenelon L. The stethoscope and healthcare-associated infection: a snake in the grass or innocent bystander? J Hosp Infect. 2015 Sep;91(1):1-7.
2. Longtin Y et al. Contamination of stethoscopes and physicians‘ hands after a physical examination. Mayo Clin Proc. 2014 Mar;89(3):291-9.