OP Szene: OP Assistent reicht OP Besteck dem operierenden Arzt
Peha®-skin

Der neue Maßstab für Sicherheit und Tragekomfort bei OP-Handschuhen

Lernen Sie Peha®-skin und Peha®-skin Touch kennen: latexfreie und beschleunigerfreie Handschuhe, hergestellt nach einem Null-Loch-Produktionsstandard.

OP-Handschuhe, entwickelt für die täglichen Herausforderungen im Operationssaal

Nicht jeder Handschuhfehler entsteht erst im Operationssaal. Manche Handschuhe weisen bereits vor dem Anziehen Mängel auf, andere werden während des Eingriffs durch Nadeln, Instrumente oder Knochen beschädigt. Zudem enthalten viele als „latexfrei“ gekennzeichnete Handschuhe weiterhin Vulkanisationsbeschleuniger, die Hautreaktionen auslösen können..

Die Peha®-skin Produktfamilie wurde entwickelt, um diese vermeidbaren Risiken gezielt zu reduzieren: durch die Vermeidung von Herstellungsfehlern bevor die Handschuhe den Operationssaal erreichen, durch einen verbesserten Schutz bei versehentlichen Perforationen sowie durch den konsequenten Verzicht auf Latex und Beschleuniger. Denn beim Schutz nahe am Patienten, sollten vermeidbare Risiken keine Rolle spielen. Testen Sie Peha®-skin Muster in Ihrem Operationssaal.

Mehr Sicherheit: keine Löcher, kein Latex, keine Beschleuniger

Peha®-skin trägt dazu bei, häufig übersehene Risiken bei der Verwendung von Handschuhen zu reduzieren – Herstellungsfehler, die Übertragung von Krankheitserregern durch Perforationen sowie Allergien – damit Chirurgen und Krankenhäuser keine Kompromisse mehr eingehen müssen.
blauer Button auf der eine Hand ein Skalpel benutzt
Beginnen Sie die Operation mit Handschuhen ohne Löcher
Statistisch keine Herstellungsfehler dank AQL 0,1 und Molecular Layer Technology für mehr Sicherheit.
blauer Button auf der zwei Hände und Bakterien abgebildet sind
Verbesserter Schutz bei punktueller Beschädigung
Reduzierte Übertragung von Krankheitserregern und Bakterien bei versehentlichen Nadelstichverletzungen im Vergleich zu Latex- und Isoprenmaterialien.
blauer Icon. Darauf eine Handfläche, auf der ein Blatt landet
Allergien vorbeugen
Kein Latex und keine Beschleuniger, wodurch entsprechende allergische Reaktionen und Handdermatitis vermieden werden.
blauer Icon mit Geldscheinen
Weniger Abfall, niedrigere Kosten
Weniger fehlerhafte Handschuhe bedeuten weniger Abfall und niedrigere Kosten pro Eingriff.

Drei Fakten, die für einen höheren Handschuhstandard sprechen

Beschädigungen von Handschuhen sind Teil des chirurgischen Alltags und können unbemerkt bleiben. Wenn ein Handschuh versagt, sind sowohl der Chirurg als auch der Patient gefährdet. Peha®-skin wurde entwickelt, um vermeidbare Risiken zu minimieren.
Zahl: 56 %
56 % der orthopädischen Traumachirurgien weisen mindestens eine Handschuhperforation auf, die hauptsächlich durch Nadeln, Instrumente und Knochen verursacht wird.1
Zahl: 68 %
68 % der Handschuhperforationen bleiben von Chirurgen unbemerkt.2
Zahl: 25 %
In westeuropäischen Ländern liegt die durchschnittliche Häufigkeit handschuhbedingter Handdermatitis bei 25 %.3

Was Peha®-skin OP-Handschuhe sicherer macht

Keine Löcher: AQL 0,1, der strengste Industriestandard

Peha®-skin wird nach AQL 0,1 hergestellt, einem statistischen Null-Fehler-Standard gemäß ISO 2859-1 (AC = 0). Aus jedem Produktionslos werden 200 Handschuhe mit Wasser befüllt und geprüft. Bereits eine einzige Undichtigkeit führt zur Ablehnung des gesamten Loses. Dies entspricht dem strengsten Standard der Branche. Die Flexylon Molecular Layer Technology sorgt für eine gleichmäßige Materialstruktur ohne Mikrolöcher, die bei herkömmlichen Qualitätskontrollen unentdeckt bleiben können. Dadurch ist das Risiko, dass ein fehlerhafter Handschuh Ihren Operationssaal erreicht, statistisch gleich null.

AQL erklärt, ROI berechnet: Leitfaden herunterladen

mit Luft befüllte OP-Handschuhe beim Qualitätstest

Fortschrittliches Barrierematerial: geringere Übertragung von Krankheitserregern bei versehentlicher Perforation

OP-Hand beim Nähen einer Wunde

Kein Handschuh kann jeden intraoperativen Schnitt oder Nadelstich verhindern. Entscheidend ist jedoch das Material und wie viel bei einer Beschädigung tatsächlich durchdringt. In-vitro-Tests zeigen, dass Peha®-skin die Übertragung von Krankheitserregern und Bakterien durch Nadelstiche im Vergleich zu Latex- und Polyisopren-(PI)-Handschuhen reduziert. Dadurch bietet Peha®-skin über die reine physische Barriere hinaus eine zusätzliche Schutzebene, was insbesondere bei chirurgischen Eingriffen mit erhöhtem Risiko von Bedeutung ist.

Robusteres Material, weniger Abfall, niedrigere Kosten

Peha®-skin besteht aus Flexylon, einem synthetischen Material, das für eine besonders hohe Belastbarkeit entwickelt wurde und in Tests die Standardanforderungen an die Reißfestigkeit deutlich übertrifft (bis zu 16 N gegenüber dem vorgeschriebenen Mindestwert von 9 N). In Kombination mit dem AQL-0,1-Standard, der Mikromängel eliminiert, welche Handschuhe beim Anziehen oder während der Anwendung anfällig für Risse machen, werden die Anzahl von Beschädigungen und notwendige Handschuhwechsel während eines Eingriffs reduziert. Weniger fehlerhafte und zerrissene Handschuhe bedeuten weniger Abfall, weniger Unterbrechungen und niedrigere Gesamt-Handschuhkosten pro Eingriff. Gleichzeitig unterstützt die Reduzierung medizinischer Kunststoffabfälle die steigenden Nachhaltigkeits- und Beschaffungsziele von Krankenhäusern im Rahmen des EU-MEAT-Ansatzes.

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OP-Assistenz hilft Operateur beim Anlegen der Double Gloves

Latexfrei und frei von Beschleunigern: Beide Allergieauslöser wurden eliminiert

OP-Fachkraft in Schutzkleidung

Peha®-skin enthält weder Naturlatex noch chemische Beschleuniger und schließt damit gleichzeitig die beiden wichtigsten handschuhbedingten Allergieauslöser aus.

rundes Image: OP-Assistenz hilft OP-Arzt beim Anlegen der OP-Handschuhe
Fühlen sich so weich an wie Latex OP-Handschuhe.
Von 17 Chirurgen im Mai 2026 in einem chirurgischen Umfeld in Köln getestet.

Wählen Sie Ihren Peha®-skin OP-Handschuh

Ausschnitt von Händen in Einmalhandschuhen, die mit Hilfe von OP-Besteck eine Operation vornehmen
Peha®-skin
  • Vielseitiger OP-Handschuh für allgemeine, abdominale und Routineeingriffe
  • Hohe Tastsensibilität: fühlt sich so weich an wie Latex4
  • Kann einzeln getragen werden oder als äußerer Handschuh beim Doppelhandschuhsystem
OP Mitarbeiter übergibt OP-Besteck an OP-Arzt
Peha®-skin Touch
  • Extra dünner Handschuh für Mikrochirurgie und Eingriffe mit höchsten Anforderungen an das Tastempfinden – fühlt sich so weich an wie Latex4
  • Kann allein getragen oder als Unterziehhandschuh bei Trauma- und Hochrisikooperationen eingesetzt werden
  • Unter einem weißen Überhandschuh macht er Beschädigungen der äußeren Handschuhschicht sichtbar

Testen Sie Peha®-skin in Ihrem Operationssaal

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet AQL 0,1 bei OP-Handschuhen und warum ist das wichtig?
AQL (Acceptable Quality Level) definiert, wie viele fehlerhafte Handschuhe in einem Produktionslos zulässig sind, bevor dieses zurückgewiesen wird. Standard-OP-Handschuhe werden mit einem AQL-Wert von 0,65 hergestellt. Das bedeutet, dass in einer Stichprobe von 200 Handschuhen bis zu drei fehlerhafte Handschuhe akzeptiert werden. Ein AQL-Wert von 0,4 erlaubt einen Anteil von 1 % fehlerhafter Handschuhe im Produktionslos. Peha®-skin wird nach AQL 0,1 (ISO 2859-1, AC=0) hergestellt: Wird auch nur ein einziger fehlerhafter Handschuh gefunden, wird das gesamte Los zurückgewiesen. Dadurch ist es statistisch äußerst unwahrscheinlich, dass bereits bei der Herstellung entstandene Defekte den Operationssaal erreichen.
Wie unterscheidet sich der AQL-Wert von 0,1 bei Peha®-skin vom Standard bei OP-Handschuhen?

Die EN-Norm für chirurgische Handschuhe fordert einen AQL-Wert von 0,65. Das bedeutet, dass bei einer Stichprobe von 200 Handschuhen bis zu drei fehlerhafte Handschuhe akzeptiert werden können, bevor ein Produktionslos freigegeben wird.

Peha®-skin erreicht hingegen einen AQL-Wert von 0,1 mit einer Null-Fehler-Akzeptanz (AC = 0) gemäß ISO 2859-1. Das bedeutet: Wird auch nur ein einziger fehlerhafter Handschuh gefunden, wird das gesamte Produktionslos zurückgewiesen. Dies entspricht dem derzeit strengsten Qualitätsstandard in der Herstellung chirurgischer Handschuhe, der am Markt verfügbar ist.

Kann Peha®-skin Handschuhperforationen während eines Eingriffs verhindern?
Kein OP-Handschuh kann alle Perforationen während eines Eingriffs verhindern. Die meisten entstehen durch Nadeln, scharfe Instrumente oder den Kontakt mit Knochen während der Operation. Peha®-skin wurde entwickelt, um Herstellungsfehler als Ursache von Handschuhbeschädigungen auszuschließen, sodass Chirurginnen und Chirurgen jeden Eingriff mit einer intakten Schutzbarriere beginnen. Darüber hinaus konnte in In-vitro-Tests gezeigt werden, dass das Material von Peha®-skin die Übertragung von Krankheitserregern durch Nadelstichverletzungen im Vergleich zu Latex- und Polyisoprenhandschuhen reduziert.
Wir verwenden bereits latexfreie OP-Handschuhe. Warum sollten wir zusätzlich beschleunigerfreie Handschuhe einsetzen?
Der Wechsel zu latexfreien Handschuhen beseitigt das Risiko einer Latexallergie vom Typ I. Die meisten synthetischen OP-Handschuhe enthalten jedoch weiterhin Vulkanisationsbeschleuniger wie Thiurame und Carbamate. Diese Stoffe können eine allergische Kontaktdermatitis vom Typ IV verursachen. Studien zeigen, dass bis zu 26 % der Beschäftigten im Gesundheitswesen positiv auf Carba-Mix5 testen, eine der häufigsten Gruppen von Vulkanisationsbeschleunigern. Peha®-skin enthält weder Latex noch chemische Vulkanisationsbeschleuniger und schließt damit gleichzeitig die beiden wichtigsten handschuhbedingten Allergieauslöser aus.
Wie schneidet Peha®-skin im Vergleich zu Latex hinsichtlich der taktilen Sensibilität ab?
In einem chirurgischen Anwendertest im Jahr 2026 bewerteten 86 % der Chirurginnen und Chirurgen, die üblicherweise Latexhandschuhe verwenden, Peha®-skin als genauso weich oder sogar weicher als ihren gewohnten Latexhandschuh. 82 % berichteten zudem von keinerlei Ermüdungserscheinungen der Hände. Der Test wurde mit 17 Chirurginnen und Chirurgen in einem chirurgischen Umfeld durchgeführt.
Sind Peha®-skin Handschuhe mit AQL 0,1 kosteneffizienter als herkömmliche Alternativen?
Der Stückpreis von Peha®-skin kann höher sein als der anderer latexfreier OP-Handschuhe. Weniger fehlerhafte Handschuhe pro Produktionslos bedeuten jedoch weniger Abfall, weniger Handschuhwechsel während eines Eingriffs und einen geringeren Zeitaufwand für die Handhabung fehlerhafter Ware. Interne Modellrechnungen weisen auf Einsparungen von rund 10.000 € pro Jahr bei einem typischen Krankenhausverbrauch von 50.000 Handschuhpaaren jährlich hin. Die tatsächlichen Einsparungen hängen jedoch von den individuellen Verbrauchsmustern und den aktuellen Handschuhpreisen ab.
Quellen
1 Maurício Pandini Monteiro de Barros, Thales Thiago Ferreira Godoi, Mario Ferretti Filho, Helio Jorge Alchavian Fernandes, Fernando Baldy dos Reis, 2021, Surgical Gloves in Orthopedic Trauma Procedures: How Many Lose Their Integrity? Rev Bras Ortop 2021;56(3):379–383. DOI https://doi.org/10.1055/s-0040-1722591.

2 “The global incidence and associated factors of surgical gloves perforation: a systematic review and meta-analysis.” Work: A Journal of Prevention, Assessment and Rehabilitation (SAGE/IOS Press), 2022. https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.3233/WOR-210286

3 Jeevasunthari Gunasegaran, Ying-Ying Teh, Chin-Keong Lim, Shiow-Fern Ng “Review on Prevalence, Risk Factors, and Research Advancements on the Use of Medical Gloves Concerning Hand Dermatitis Among Health Care Workers”. Safety and Health at Work 15 (2024) 129e138

4 Tested by 17 surgeons in surgical setting in Cologne in May 2026.

5 Bauer A et al. „Occupational contact allergy: The European perspective – Analysis of patch test data from ESSCA between 2011 and 2020.“ Contact Dermatitis. 2023;88(4):263–274. DOI: 10.1111/cod.14280 PubMed: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36694979/