Peha®-skin Datenblatt
Nicht jeder Handschuhfehler entsteht erst im Operationssaal. Manche Handschuhe weisen bereits vor dem Anziehen Mängel auf, andere werden während des Eingriffs durch Nadeln, Instrumente oder Knochen beschädigt. Zudem enthalten viele als „latexfrei“ gekennzeichnete Handschuhe weiterhin Vulkanisationsbeschleuniger, die Hautreaktionen auslösen können..
Die Peha®-skin Produktfamilie wurde entwickelt, um diese vermeidbaren Risiken gezielt zu reduzieren: durch die Vermeidung von Herstellungsfehlern bevor die Handschuhe den Operationssaal erreichen, durch einen verbesserten Schutz bei versehentlichen Perforationen sowie durch den konsequenten Verzicht auf Latex und Beschleuniger. Denn beim Schutz nahe am Patienten, sollten vermeidbare Risiken keine Rolle spielen. Testen Sie Peha®-skin Muster in Ihrem Operationssaal.
Peha®-skin wird nach AQL 0,1 hergestellt, einem statistischen Null-Fehler-Standard gemäß ISO 2859-1 (AC = 0). Aus jedem Produktionslos werden 200 Handschuhe mit Wasser befüllt und geprüft. Bereits eine einzige Undichtigkeit führt zur Ablehnung des gesamten Loses. Dies entspricht dem strengsten Standard der Branche. Die Flexylon Molecular Layer Technology sorgt für eine gleichmäßige Materialstruktur ohne Mikrolöcher, die bei herkömmlichen Qualitätskontrollen unentdeckt bleiben können. Dadurch ist das Risiko, dass ein fehlerhafter Handschuh Ihren Operationssaal erreicht, statistisch gleich null.
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Kein Handschuh kann jeden intraoperativen Schnitt oder Nadelstich verhindern. Entscheidend ist jedoch das Material und wie viel bei einer Beschädigung tatsächlich durchdringt. In-vitro-Tests zeigen, dass Peha®-skin die Übertragung von Krankheitserregern und Bakterien durch Nadelstiche im Vergleich zu Latex- und Polyisopren-(PI)-Handschuhen reduziert. Dadurch bietet Peha®-skin über die reine physische Barriere hinaus eine zusätzliche Schutzebene, was insbesondere bei chirurgischen Eingriffen mit erhöhtem Risiko von Bedeutung ist.
Peha®-skin besteht aus Flexylon, einem synthetischen Material, das für eine besonders hohe Belastbarkeit entwickelt wurde und in Tests die Standardanforderungen an die Reißfestigkeit deutlich übertrifft (bis zu 16 N gegenüber dem vorgeschriebenen Mindestwert von 9 N). In Kombination mit dem AQL-0,1-Standard, der Mikromängel eliminiert, welche Handschuhe beim Anziehen oder während der Anwendung anfällig für Risse machen, werden die Anzahl von Beschädigungen und notwendige Handschuhwechsel während eines Eingriffs reduziert. Weniger fehlerhafte und zerrissene Handschuhe bedeuten weniger Abfall, weniger Unterbrechungen und niedrigere Gesamt-Handschuhkosten pro Eingriff. Gleichzeitig unterstützt die Reduzierung medizinischer Kunststoffabfälle die steigenden Nachhaltigkeits- und Beschaffungsziele von Krankenhäusern im Rahmen des EU-MEAT-Ansatzes.
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Peha®-skin enthält weder Naturlatex noch chemische Beschleuniger und schließt damit gleichzeitig die beiden wichtigsten handschuhbedingten Allergieauslöser aus.
Fühlen sich so weich an wie Latex OP-Handschuhe.
Die EN-Norm für chirurgische Handschuhe fordert einen AQL-Wert von 0,65. Das bedeutet, dass bei einer Stichprobe von 200 Handschuhen bis zu drei fehlerhafte Handschuhe akzeptiert werden können, bevor ein Produktionslos freigegeben wird.
Peha®-skin erreicht hingegen einen AQL-Wert von 0,1 mit einer Null-Fehler-Akzeptanz (AC = 0) gemäß ISO 2859-1. Das bedeutet: Wird auch nur ein einziger fehlerhafter Handschuh gefunden, wird das gesamte Produktionslos zurückgewiesen. Dies entspricht dem derzeit strengsten Qualitätsstandard in der Herstellung chirurgischer Handschuhe, der am Markt verfügbar ist.