Risikogruppen und
Maßnahmen
Rund um Ansteckung und Hygiene
Quellen
1https://de.statista.com/statistik/daten/studie/241373/umfrage/haeufigste-berufskrankheiten-in-deutschland-nach-anzeigen-und-anerkennungen/
2https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2670/umfrage/norovirus-faelle-seit-2001/
Wo sich Keime wohl fühlen
1Quelle der Studie: https://vufind.lboro.ac.uk/PrimoRecord/cdi_doaj_primary_oai_doaj_org_article_9eca1ad1cca5429e9bee2ce9a9dd2c2b/Details
Die Temperaturen sinken, die Natur zieht sich nach innen zurück und auch Menschen sind jetzt wieder mehr drinnen als draußen. Jetzt lässt es sich bei gemütlichem Beisammensein entspannen, austauschen und herzen. Aber gerade jetzt haben es Viren und Co. leicht:
Kalte Jahreszeiten sind also vor allem für Viren beste Verbreitungszeiten.


Ein gesunder Mensch kann schnell mal etwas ab. Das Immunsystem ist viel fitter, um äußere Störenfriede fernzuhalten. Wir merken das, wenn eine Wunde schnell heilt oder uns ein Windstoß im übertragenen Sinne nicht einfach umwirft.
Das sieht bei körperlich schwächeren Menschen anders aus, ihre körpereigene Abwehr funktioniert weniger gut. Zum Beispiel aufgrund des Alters. Oder infolge von Krankheiten, bei denen Medikamente eingesetzt werden müssen, die das Immunsystem unterdrücken, um zu wirken.
Darüber hinaus kommen Menschen immer wieder mit Krankheitserregern in Kontakt, ohne sich anzustecken. Sie geben den Erreger aber weiter an andere, die sich möglicherweise anstecken. Problematisch wird es dann, wenn Darm oder Körper schon im Vorfeld geschwächt sind, zum Beispiel nach langer Einnahme von Antibiotika oder den erwähnten Immunsuppressiva.
Keime können manchen also nichts anhaben, andere dafür umso mehr schwächen. Deshalb ist Rücksicht geboten, vor allem in Herbst und Winter.

Desinfektionsmittel haben unterschiedliche Wirkspektren, nicht alle wirken auf alle Keime. Seit wir mit Sterillium® weltweit das erste marktfähige alkoholische und hautverträgliche Händedesinfektionsmittel herausgebracht und kontinuierlich weiterentwickelt haben, wirkt unser Produkt heute gegen ein breites Spektrum aus Bakterien, Hefepilzen und Viren. Auch Tuberkulose-auslösende Mykobakterien, Hepatitis B- und C-Viren sowie Adeno- und Noroviren zählen dazu. Adenoviren sind zum Beispiel Urheber von Krankheiten in Augenbindehaut, Hornhaut und Magen-Darm-Trakt. Noroviren sind für starke Magen-Darm-Erkrankungen mit Durchfall und Erbrechen verantwortlich.
Am besten schaust du immer in die Information zum jeweiligen Produkt oder lässt dich kurz beraten. Unsere Produkte wurden für Krankenhäuser und Kliniken entwickelt und sind heute auch über die Apotheke erhältlich. Das heißt für dich: hohe Qualität, Effektivität und Hautverträglichkeit in einem. Unser Sterillium® foam extra care ist sogar hautpflegend.
Je nach Zusammensetzung sollte Desinfektion verschiedene Erreger gleichzeitig beseitigen. Die eingesetzten chemischen Bestandteile ordnen sich entsprechend in die Art der Erreger, die sie bekämpfen:
Bakterien & Pilze
Viren
Unberechtigterweise kursiert die Behauptung, dass Händedesinfektionsmittel die Haut austrocknen. Das Gegenteil ist der Fall, zumindest für unsere Produkte. Beim Verreiben der Desinfektion absorbiert die Haut die Fette direkt wieder, die sich beim Einreiben lösen. Beim häufigen Waschen ist das anders: Hautfette werden mit abgewaschen. Wer viel im Kontakt mit anderen ist, greift deshalb lieber gleich zu Desinfektion und darüber hinaus zu einem hochwirksamen und hautverträglichen Produkt, das schnell wirkt:
Bei HARTMANN Händedesinfektion zum Beispiel:
Auf Desinfektionsmitteln ist „begrenzt viruzid“ oder „begrenzt viruzid PLUS“, teilweise auch „viruzid“ zu lesen. Es sind Wirksamkeiten, die auf die Beschaffenheit von bestimmten Virengruppen ausgerichtet sind:
Die Einwirkzeit ist wichtig, denn je nach Produktzusammensetzung und Erregern werden in beispielsweise 15 Sekunden Einwirkzeit viele, aber nicht alle Keime inaktiviert. Die Anwendungshinweise sagen dir genau, wie lange das Produkt einwirken muss, um 99,99 % der Erreger, auf die es abzielt, erfolgreich zu inaktivieren.
In den Beispielen siehst du, welche Erreger in welcher Zeitspanne eliminiert werden:
Sterillium® foam extra care (Handdesinfektion):
Sterillium® 2 in 1 wipes (Hand- und Flächendesinfektion):
Sterillium® surface wipes (Flächendesinfektion):
Wichtig: Halte deine Haut oder die Fläche über die angegebene Einwirkzeit mit dem Desinfektionsmittel benetzt. Gegebenenfalls musst du also mehrmals desinfizieren.
Entdecke unsere HARTMANN Klassiker:
Händewaschen und Händedesinfektion sollten sich bedingen: Das Waschen dient der Reinigung, das Desinfizieren dem Inaktivieren der Krankheitserreger.
Gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife entfernt Schmutz und einen Teil der Mikroorganismen auf der Haut. Vor allem nach dem Nachhausekommen, Naseputzen, vor der Zubereitung von Mahlzeiten und nach dem Toilettengang ist das Händewaschen notwendig. Im Sinne der Hautverträglichkeit tut es am besten die hautneutrale oder pH-Wert-saure Flüssigseife aus dem Spender.
Was das Händewaschen mit Seife nicht schafft, egal, ob pH-Wert-freundlich oder nicht, ist das Beseitigen von Viren, Bakterien und Pilzen und damit potenziellen Krankheitserregern. Je besser das Desinfektionsmittel, desto weniger haben diese Krankmacher eine Chance. Erfahre hier, wie du die Hände richtig desinfizierst.
*Disclaimer Geschlechtsangaben:
Soweit im Text nur die männliche Form verwendet wird, geschieht dies lediglich zur sprachlichen Vereinfachung. Die Angaben beziehen sich gleichermaßen auf alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten.