Zwei Mädchen genießen einen winterlichen Tag, während sie im Schnee herumtollen und Spaß haben.
Schütz dich. Schütz andere.

Willst du Herbst und Winter genießen?

Das ganze Jahr sind sie unter uns und doch sind sie vor allem in der kalten Jahreszeit in großer Gefolgschaft: Viren und Bakterien. Warum das so ist, wo das Risiko ‚Infektion‘ lauert und wie du dich und deine Mitmenschen jetzt schützen kannst, erfährst du im Folgenden.

Hättest du’s gewusst?

Rund um Ansteckung und Hygiene

Viele Menschen haben aus der Corona-Pandemie gelernt: Sie waschen sich öfter und gründlicher die Hände. Dennoch überwiegt jedes Jahr aufs Neue die Zahl infektiöser Krankheiten, sprich Krankheiten durch Ansteckung. Häufig könnten diese durch die richtige Hygiene – und das Wissen darüber – verhindert werden.

Quellen
1https://de.statista.com/statistik/daten/studie/241373/umfrage/haeufigste-berufskrankheiten-in-deutschland-nach-anzeigen-und-anerkennungen/
2https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2670/umfrage/norovirus-faelle-seit-2001/

Ein Mann liegt krank im Bett und schnäuzt sich die Nase.
Infektionskrankheiten am häufigsten
Infektionskrankheiten zählen mit Abstand zu den häufigsten Berufserkrankungen, vor Lärmschwerhörigkeit sowie Hauterkrankungen. Insbesondere lästige grippale sowie Magen-Darm-Infektionen reihen sich darunter ein.1
Darstellung eines Virus, das sich zwischen roten Blutkörperchen im menschlichen Blutkreislauf ausbreitet.
Norovirus-Fälle nehmen wieder zu
Seit 2020 nehmen die bundesweiten Norovirus-Fälle laut des Robert-Koch-Instituts jährlich zu.2 Denn der Norovirus, der zum Beispiel Magen-Darm-Erkrankungen auslöst, ist bereits ab einer geringen Anzahl hochinfektiös.
Zwei Frauen sitzen unterhalten sich in entspannter Atmosphäre.
Hände für Ansteckung maßgeblich
Zu 80 % verbreiten sich Krankheitserreger zwischen Menschen über die Hände. Klar, denn Hände nehmen Erreger auf und transportieren sie zu Mund, Nase und Auge. Deshalb liegt der Fokus der Vorbeugung auf der Händereinigung.

Warum es Infektionen jetzt leichter haben

Die Temperaturen sinken, die Natur zieht sich nach innen zurück und auch Menschen sind jetzt wieder mehr drinnen als draußen. Jetzt lässt es sich bei gemütlichem Beisammensein entspannen, austauschen und herzen. Aber gerade jetzt haben es Viren und Co. leicht:

  • Der Luftaustausch im geschlossenen Raum ist meist geringer und Menschen sitzen enger beieinander.
  • Bei trockener Luft kann das Wasser von Husten- und Niestropfen in der Luft schneller verdunsten. Die Keime darin können lange in der Luft weiterleben.
  • Die Luftfeuchte fällt im Winter, weil die Luft weniger Wasserdampf aufnehmen kann. Das erhöht die Ansteckung durch potenzielle Krankheitserreger.
  • Unsere Schleimhäute in Nase, Mund und Augen ziehen sich bei Kälte enger zusammen, um nicht auszukühlen. Dadurch sind sie weniger durchblutet und für Erreger angreifbarer.
  • Bei niedrigen Temperaturen sind Viren stabiler und in der Winterzeit entsprechend halten sich dadurch länger in der Luft.

Kalte Jahreszeiten sind also vor allem für Viren beste Verbreitungszeiten.

Eine Gruppe von Menschen sitzt gemeinsam an einem Tisch in einem Restaurant; mehrere Unterhaltungen.

Schwache und Kranke sind gefährdeter

Ein älterer Mann steht nachdenklich an einem Fenster und blickt hinaus.

Ein gesunder Mensch kann schnell mal etwas ab. Das Immunsystem ist viel fitter, um äußere Störenfriede fernzuhalten. Wir merken das, wenn eine Wunde schnell heilt oder uns ein Windstoß im übertragenen Sinne nicht einfach umwirft.

Das sieht bei körperlich schwächeren Menschen anders aus, ihre körpereigene Abwehr funktioniert weniger gut. Zum Beispiel aufgrund des Alters. Oder infolge von Krankheiten, bei denen Medikamente eingesetzt werden müssen, die das Immunsystem unterdrücken, um zu wirken.

Darüber hinaus kommen Menschen immer wieder mit Krankheitserregern in Kontakt, ohne sich anzustecken. Sie geben den Erreger aber weiter an andere, die sich möglicherweise anstecken. Problematisch wird es dann, wenn Darm oder Körper schon im Vorfeld geschwächt sind, zum Beispiel nach langer Einnahme von Antibiotika oder den erwähnten Immunsuppressiva.

Keime können manchen also nichts anhaben, andere dafür umso mehr schwächen. Deshalb ist Rücksicht geboten, vor allem in Herbst und Winter.

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HARTMANN Desinfektionsprodukte online kaufen

Das geht bequem und sicher über unser Online-Portal oder online bei einer Apotheke in Ihrer Nähe. Viel Freude beim Shoppen!

Schütz dich. Schütz deine Liebsten.

 Eine Auswahl an Sterillium Produkten die Schützen.
Mit den Produkten der Sterillium®-Serie zur Desinfektion von Händen und Flächen. Ursprünglich eine Marke für Krankenhäuser, ist Sterillium seit jeher hochwirksam, weil es 99,99 % der Erreger entfernt. Sterillium® ist sowohl für Krankenhäuser zugelassen als auch für dich im medizinischen Fachhandel erhältlich – schau in deiner Apotheke vor Ort oder online vorbei!

Hygiene FAQ

Gegen welche Keime wirkt Desinfektion?

Desinfektionsmittel haben unterschiedliche Wirkspektren, nicht alle wirken auf alle Keime. Seit wir mit Sterillium® weltweit das erste marktfähige alkoholische und hautverträgliche Händedesinfektionsmittel herausgebracht und kontinuierlich weiterentwickelt haben, wirkt unser Produkt heute gegen ein breites Spektrum aus Bakterien, Hefepilzen und Viren. Auch Tuberkulose-auslösende Mykobakterien, Hepatitis B- und C-Viren sowie Adeno- und Noroviren zählen dazu. Adenoviren sind zum Beispiel Urheber von Krankheiten in Augenbindehaut, Hornhaut und Magen-Darm-Trakt. Noroviren sind für starke Magen-Darm-Erkrankungen mit Durchfall und Erbrechen verantwortlich.

Am besten schaust du immer in die Information zum jeweiligen Produkt oder lässt dich kurz beraten. Unsere Produkte wurden für Krankenhäuser und Kliniken entwickelt und sind heute auch über die Apotheke erhältlich. Das heißt für dich: hohe Qualität, Effektivität und Hautverträglichkeit in einem. Unser Sterillium® foam extra care ist sogar hautpflegend.

Bakterizide, Viruzide und, und, und – was ist was?

Je nach Zusammensetzung sollte Desinfektion verschiedene Erreger gleichzeitig beseitigen. Die eingesetzten chemischen Bestandteile ordnen sich entsprechend in die Art der Erreger, die sie bekämpfen:

Bakterien & Pilze

  • Bakterizidie: wirksam gegen Bakterien, zum Beispiel Salmonellen, Meningokokken oder Campylobacteri und MRSA
  • Tuberkulozidie: wirksam gegen Tuberkulose-Erreger als eine spezielle Gruppe von Bakterien
  • Mykobakterizidie: wirksam gegen Mykobakterien
  • Levurozidie: wirksam gegen Hefepilze und deren Sporen, zum Beispiel Candida
  • Fungizidie: wirksam gegen alle Pilze und deren Sporen, zum Beispiel auch Schimmelpilze

Viren

  • Begrenzte Viruzidie: gegen behüllte, leicht zerstörbare Virenmembranen, zum Beispiel HIV, Hepatis B- und C-Virus, Influenza- und Coronavirus
  • Begrenzte Viruzidie PLUS: gegen behüllte Viren und die „unbehüllten“ Adeno-, Rota- und Noroviren
  • Viruzidie: gegen behüllte sowie unbehüllte Viren
Trocknen Desinfektionsmittel die Haut aus?

Unberechtigterweise kursiert die Behauptung, dass Händedesinfektionsmittel die Haut austrocknen. Das Gegenteil ist der Fall, zumindest für unsere Produkte. Beim Verreiben der Desinfektion absorbiert die Haut die Fette direkt wieder, die sich beim Einreiben lösen. Beim häufigen Waschen ist das anders: Hautfette werden mit abgewaschen. Wer viel im Kontakt mit anderen ist, greift deshalb lieber gleich zu Desinfektion und darüber hinaus zu einem hochwirksamen und hautverträglichen Produkt, das schnell wirkt:

Bei HARTMANN Händedesinfektion zum Beispiel:

Woran erkenne ich das richtige Desinfektionsmittel?
Richtige Desinfektion beseitigt 99,99 % von Keimen, ist schnell wirksam und teils auch für empfindliche Haut geeignet, insbesondere bei der Händedesinfektion. Zudem sollten Desinfektionsmittel nur gegen die Erreger wirken, die es bekämpft, nicht auf den gesamten Organismus. Geruch und Haptik sind ebenfalls wichtig: Unsere Produkte sind angenehm frisch und kleben nicht. Die lange Haltbarkeit ist ein weiteres Kriterium; auch muss sie auf dem Produkt zu lesen sein.
Was bedeutet „viruzid“, „begrenzt viruzid“ und „begrenzt viruzid PLUS“?

Auf Desinfektionsmitteln ist „begrenzt viruzid“ oder „begrenzt viruzid PLUS“, teilweise auch „viruzid“ zu lesen. Es sind Wirksamkeiten, die auf die Beschaffenheit von bestimmten Virengruppen ausgerichtet sind:

  • „Begrenzt viruzid“ heißt, dass die Desinfektion gegen Viren eingesetzt wird, deren „Hülle“, sprich Membran leichter zerstörbar ist. Das Influenza- und das Coronavirus zählen dazu.
  • „Begrenzt viruzid PLUS“ inaktiviert behüllte Viren und darüber hinaus auch Viren mit einer weniger empfindlichen Hülle sowie Adeno- Rota- und Noroviren, die keine Membran besitzen und allgemein widerstandsfähiger sind.
  • „Viruzid“ kommt bei allen behüllten UND unbehüllten Viren zum Einsatz. Dazu zählen Noro- oder Rhinoviren sowie die unterschiedlichsten Hepatitisviren.
Welche Rolle spielt die Einwirkungszeit?

Die Einwirkzeit ist wichtig, denn je nach Produktzusammensetzung und Erregern werden in beispielsweise 15 Sekunden Einwirkzeit viele, aber nicht alle Keime inaktiviert. Die Anwendungshinweise sagen dir genau, wie lange das Produkt einwirken muss, um 99,99 % der Erreger, auf die es abzielt, erfolgreich zu inaktivieren.

In den Beispielen siehst du, welche Erreger in welcher Zeitspanne eliminiert werden:

Sterillium® foam extra care (Handdesinfektion):

Sterillium® 2 in 1 wipes (Hand- und Flächendesinfektion):

  • Rotaviren und „behüllte“ Viren (z. B. Influenza-, Coronaviren, Herpes Simplex, Hepatitis B- und C-Erreger): 15 sek für Hände und Flächen
  • Adenoviren, Noroviren: 30 sek für Hände und Flächen
  • Bakterien (z. B. E coli, MRSA): für Hände 60 sek, für Flächen 30 sek

    Zum Produkt im HARTMANN Shop

Sterillium® surface wipes (Flächendesinfektion):

  • „Behüllte“ Viren (z. B. Influenza-, Coronaviren, Herpes Simplex, Hepatitis B und C-Erreger, HIV, RSV): 1 min
  • Behüllte Viren + Adeno-, Noro-, Rotaviren: 30 sek

Wichtig: Halte deine Haut oder die Fläche über die angegebene Einwirkzeit mit dem Desinfektionsmittel benetzt. Gegebenenfalls musst du also mehrmals desinfizieren.

Entdecke unsere HARTMANN Klassiker:

Hände reinigen, nur richtig

Händewaschen und Händedesinfektion sollten sich bedingen: Das Waschen dient der Reinigung, das Desinfizieren dem Inaktivieren der Krankheitserreger.

Gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife entfernt Schmutz und einen Teil der Mikroorganismen auf der Haut. Vor allem nach dem Nachhausekommen, Naseputzen, vor der Zubereitung von Mahlzeiten und nach dem Toilettengang ist das Händewaschen notwendig. Im Sinne der Hautverträglichkeit tut es am besten die hautneutrale oder pH-Wert-saure Flüssigseife aus dem Spender.

Was das Händewaschen mit Seife nicht schafft, egal, ob pH-Wert-freundlich oder nicht, ist das Beseitigen von Viren, Bakterien und Pilzen und damit potenziellen Krankheitserregern. Je besser das Desinfektionsmittel, desto weniger haben diese Krankmacher eine Chance. Erfahre hier, wie du die Hände richtig desinfizierst.

HARTMANN Infografik zum richtigen Desinfizieren
Richtige Handdesinfektion – und worauf es dabei ankommt.

*Disclaimer Geschlechtsangaben:
Soweit im Text nur die männliche Form verwendet wird, geschieht dies lediglich zur sprachlichen Vereinfachung. Die Angaben beziehen sich gleichermaßen auf alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten.