Geschäftsbericht 2021 der HARTMANN GRUPPE

Geschäftsbericht 2021 | Lagebericht | Wirtschaftsbericht 31 Mitarbeiteranzahl auf Vorjahresniveau Zum 31. Dezember 2021 beschäftigte die HARTMANN GRUPPE weltweit 10.628 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dieser Wert entspricht dem Vorjahresniveau. In Deutschland stieg die Zahl der Beschäftigten um 25. Dieser Zuwachs von 0,6 % ist maßgeblich auf den Kauf des OnlinePflege-Portals pflege.de zurückzuführen, der zu einem Plus von 103 Mitarbeitern führte. Dagegen verzeichnete die PAUL HARTMANN AG durch Auslagerungen im Bereich Logistik und Gebäudemanagement einen Rückgang von 50 Mitarbeitern. In den europäischen Kernmärkten außerhalb Deutschlands sank die Zahl der Beschäftigten um 43 und damit um 0,8 %. Außerhalb Europas stieg die Zahl der Mitarbeiter vor dem Hintergrund der Produktionsauslastung in Indien um 21 und damit um 2,2 %. Mitarbeiterschutz und Gesundheit Gesundheit, Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter sind zentrale Anliegen der HARTMANN GRUPPE. Angepasst an die besonderen Bedingungen der Pandemie setzte das Unternehmen zahlreiche Initiativen und Angebote zum Schutz und Wohlbefinden der Mitarbeiter um. HARTMANN hat seine bewährten Schutzmaßnahmen beibehalten und weiterentwickelt. Mit einem ausbalancierten Ansatz zwischen mobilem Arbeiten und der Arbeit im Büro unter Schutzmaßnahmen unterstützt HARTMANN insbesondere die vor Ort benötigten Kollegen aus Bereichen wie Produktion, Logistik oder Laboren. Veranstaltungen, Besprechungen und Schulungen fanden im Berichtsjahr weitgehend virtuell statt. Einen Vorteil gegenüber dem Vorjahr stellte die von den Beschäftigten vielfach genutzte Möglichkeit firmeninterner Impfangebote dar. Gleichzeitig blieben die dynamischen Veränderungen der Pandemie eine Herausforderung für Unternehmen und Mitarbeiter. So musste HARTMANN teilweise sehr kurzfristig auf gesetzliche Verpflichtungen zur Kontrolle der Impfung/Genesung und Tests am Arbeitsplatz reagieren. Das Unternehmen hat die Mitarbeiter stets über die sich verändernde Lage informiert und konnte die Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsalltag der Beschäftigten begrenzen. Abgesehen von Präsenzschulungen liefen die nicht zum Infektionsschutz zählenden Arbeitsschutzmaßnahmen 2021 weitgehend unverändert weiter. Sie sicherten HARTMANN weiterhin niedrige Unfallzahlen. Einige Sport- und langfristige Präventionsangebote fielen pandemiebedingt aus. 2022 wird HARTMANN an die etablierten Konzepte anknüpfen und die Angebote nach Möglichkeit reaktivieren. HARTMANN hat im Berichtsjahr Produktion und Lieferfähigkeit von kritischen Produkten bestmöglich sichergestellt, den Kundenservice für Artikel mit erhöhter Nachfrage verstärkt und gleichzeitig das Transformationsprogramm weiter konsequent umgesetzt. Dank des hohen Engagements der Belegschaft ist es dem Unternehmen gelungen, diese für alle Beteiligten großen Herausforderungen hervorragend zu meistern. Das spiegelt auch die 2021 zum zweiten Mal durchgeführte Mitarbeiterumfrage „VOICES of HARTMANN“ wider: Eine gesteigerte Teilnehmerquote, die positive Bewertung des coronabedingten Krisenmanagements und verbesserte Werte in allen Punkten belegen eine positive Weiterentwicklung der Unternehmenskultur. Als ein Ergebnis der Mitarbeiterbefragung von 2019 wurden sogenannte Performance Development Practices (PDP) eingeführt mit dem Ziel, Mitarbeiter gezielt zu fördern und zu entwickeln. Diese umfassen standardisierte Zielvereinbarungen, Leistungsbewertungen und Entwicklungsgespräche. MITARBEITER

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