Geschäftsbericht 2021 der HARTMANN GRUPPE

HARTMANN GRUPPE | Lagebericht | Wirtschaftsbericht 30 Zum 31. Dezember 2021 lag das kurzfristige Vermögen der HARTMANN GRUPPE bei 989,4 Mio. EUR und damit um 7,0 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahreswert. Der Strukturanteil an der Bilanzsumme reduzierte sich um 3,4 Prozentpunkte auf 54,2 %. Niedrigere Verbindlichkeiten Die langfristigen Verbindlichkeiten sind im Geschäftsjahr 2021 um 21,2 Mio. EUR auf 275,9 Mio. EUR gesunken. Dabei reduzierten sich die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen um 29,3 Mio. EUR. Wesentlicher Grund hierfür war das gestiegene Zinsniveau und die dadurch reduzierten Barwerte der Pensionsverpflichtungen. Der Strukturanteil der langfristigen Verbindlichkeiten reduzierte sich um 2,1 Prozentpunkte auf 15,1 %. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten lagen zum Bilanzstichtag bei 456,2 Mio. EUR und damit um 3,9 Mio. EUR nur leicht unter dem Vorjahresniveau. Der Strukturanteil reduzierte sich um 1,6 Prozentpunkte auf 25,0 %. Gestiegene Eigenkapitalquote Das Eigenkapital der HARTMANN GRUPPE erhöhte sich im Geschäftsjahr 2021 um 119,7 Mio. EUR auf 1.093,0 Mio. EUR. Aus dem Konzernergebnis resultierte ein Anstieg des bilanziellen Eigenkapitals um 97,1 Mio. Euro. Währungsumrechnungen sorgten für einen positiven Effekt von 17,0 Mio. EUR. Dividendenausschüttungen an die Aktionäre der PAUL HARTMANN AG und Minderheitsgesellschafter von Tochtergesellschaften reduzierten das Eigenkapital um insgesamt 31,1 Mio. EUR. Durch erfolgsneutrale Bewertungsänderungen bei Pensionen und dem Hedge Accounting stieg das Eigenkapital um 36,7 Mio. EUR. In Verbindung mit der erhöhten Bilanzsumme stieg die Eigenkapitalquote der HARTMANN GRUPPE von 56,2 % im Vorjahr auf 59,9 % zum Bilanzstichtag 2021.

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