Geschäftsbericht 2020 der HARTMANN GRUPPE

24 Geschäftsbericht 2020 der HARTMANN GRUPPE | Lagebericht | Wirtschaftsbericht Ressourcenausbau bei wichtigen Funktionen Zum 31. Dezember 2020 beschäftigte die HARTMANN GRUPPE weltweit 10.625 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bereinigt um den SANIMED-Verkauf, ergibt sich für die HARTMANN GRUPPE im Berichtsjahr insgesamt ein Mitarbeiterwachstum von 129 Mitarbei- tern, was einem Zuwachs von 1,2 % entspricht. Dabei stieg die Mitarbeiterzahl in den europäischen Kernmärk- ten um 178 Mitarbeiter (+3,7 %). Der Stellenausbau erfolgte insbe- sondere in den Funktionen IT, Human Resources (HR) und Supply Chain Management in der PAUL HARTMANN AG sowie in den französischen Vertriebs- und Marketingteams. Darüber hinaus hat das Unternehmen die Produktion bei der CMC Consumer Medical Care in der Türkei verstärkt. Außerhalb Europas sank die Zahl der Mitarbeitenden auslastungsbedingt in der Produktion in Indien um 49 und damit um 4,9 %. Unter Berücksichtigung der SANIMED-Veräußerung ging die Mitarbeiterzahl insgesamt um 4,2 % gegenüber dem Vorjahreswert von 11.096 Mitarbeitenden zurück. Der Rückgang ist maßgeblich auf den Verkauf der SANIMED-Gruppe einschließlich ihrer Tochter- gesellschaften und der Medicus GmbH zurückzuführen. Diese be- schäftigten zum Verkaufszeitpunkt insgesamt 600 Personen. Corona-Pandemie als Herausforderung Die Corona-Pandemie hat die HARTMANN GRUPPE als Unterneh- men ebenso wie die einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in höchstem Maße gefordert. Die Produktion und Lieferfähigkeit von teils für die Pandemiebekämpfung kritischen Produkten sicherzu- stellen, den Kundenservice für Artikel mit erhöhter Nachfrage zu pflegen und gleichzeitig das Transformationsprogramm weiter umzusetzen, war eine Herausforderung für alle Beteiligten. Diese haben sie erfolgreich gemeistert. Zum Schutz der Mitarbeiter hat die HARTMANN GRUPPE früh- zeitig Hygienemaßnahmen ergriffen und die Beschäftigten an allen Standorten mit Desinfektionsmitteln und geeigneter Schutzausrüs- tung ausgestattet. Die Infektionsschutzmaßnahmen gelten - der je- weiligen Situation angepasst - sowohl intern als auch im Kontakt mit Kunden und weiteren Geschäftspartnern. Außerdem hat das Unternehmen zügig und in großem Umfang auf Homeoffice- Nutzung umgestellt und Schichtmodelle geändert. Die in den ver- gangenen Jahren in die Digitalisierung geflossenen Investitionen versetzten HARTMANN in die Lage, die Möglichkeiten zu mobilem Arbeiten erheblich auszubauen. Sofern ihre Tätigkeit dies grund- sätzlich zuließ, konnten Beschäftigte mit Beginn der Pandemie Ar- beitsort und Arbeitszeit flexibel bestimmen. Dabei konnten sie digi- tale Plattformen zur Kommunikation und Zusammenarbeit umfas- send nutzen. Darüber hinaus hat HARTMANN digitale Weiterbil- dungen zum Thema Arbeiten und Führen auf Distanz angeboten. Alle Maßnahmen dienten der Sicherheit der vor Ort erforderli- chen Beschäftigten und haben zu einer insgesamt niedrigen Infek- tionsrate unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beigetragen. MITARBEITER Die HARTMANN GRUPPE sieht in einer hohen Qualifikation und stetigen Weiterent- wicklung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitar- beiter eine wesentliche Basis des Unterneh- menserfolgs. Die Personalarbeit unterstützt die strategischen Unternehmensziele mit vielfältigen Initiativen. Mit seiner nachhalti- gen Personalstrategie sowie einer erfolgs- und teamorientierten Leistungskultur schafft das Unternehmen einen Rahmen, in dem sich die Leistungsfähigkeit seiner Beschäftigten optimal entfalten kann.

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