Die Leitfragen dabei waren:
- Wie können wir gemeinsam den Herausforderungen in der Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden begegnen?
- Welcher strukturellen Veränderungen bedarf es in Zukunft, um eine qualitative Versorgung zu sichern?
- Welche Ressourcen unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit werden dafür benötigt?
Diese Fragestellungen wurden offen, konstruktiv und kontrovers diskutiert. Es herrschte ein Konsens darüber, dass in Zukunft nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung stehen. Dies bezog sich sowohl auf die Finanzierung, auf die fortschreitenden demographischen Veränderungen in unserer Gesellschaft und auf den sich verschärfenden Fachkräftemangel in den nächsten Jahren.
Mögliche Lösungsansätze sind eine stärkere Vernetzung der Sektoren, die Beschleunigung der Digitalisierung als flächendeckender Standard, eine nationale Wundstrategie und eine einheitliche, sektorübergreifende Versorgungslösung. Hierbei wird Expertenwissen, sowohl in der Versorgung bei den Leistungserbringern als auch organisatorisch eine weiter zunehmende Bedeutung haben.
Um eine qualitative hochwertige Wundversorgung auch in Zukunft zu gewährleisten, bedarf es im ersten Schritt eines offenen Austausches und der Kommunikation untereinander, um konstruktive Lösungen zu erarbeiten und dann in die Umsetzung zu bringen.
Die PAUL HARTMANN AG sieht diesen ersten positiven Austausch als Anlass, auch in Zukunft gemeinsam an zukunftsorientierten Versorgungslösungen und ganzheitlichen Behandlungskonzepten zu arbeiten.