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HARTMANN startet wachstumsstark ins Jubiläumsjahr 2018

von der HARTMANN Online-Redaktion
  • Innovationen und LINDOR-Akquisition treiben Wachstum im ersten Quartal: Umsatzplus von 2,3 % auf 516 Mio. EUR trotz negativer Währungseffekte
  • Starke Marktposition sichert Ergebnis in schwierigem Umfeld: EBIT bei 31,3 Mio. EUR
  • Nachhaltige Zukunftsinvestitionen forciert: HARTMANN stärkt Vertrieb im deutschen Klinikmarkt und treibt Digitalisierung voran
  • Moderates Umsatzwachstum für 2018 im Visier

Heidenheim, 4.05.2018. Die HARTMANN GRUPPE, ein international führender Anbieter von Medizin- und Hygieneprodukten, startete positiv ins Jubiläumsjahr 2018. Getrieben durch innovative Produktlösungen und die Umsätze von LINDOR im Inkontinenzmanagement legte der Konzernumsatz im ersten Quartal 2018 um 2,3 % auf 516,0 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr zu. Ohne die negativen Wechselkurseffekte in Amerika und Asien, bedingt durch den starken Euro, hätte das Umsatzplus rund 4 % betragen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 31,3 Mio. EUR auf Höhe der Erwartungen. Der Vorjahreswert wurde unter anderem wegen höherer regulatorischer Kosten, aber auch wegen der mit den Struktur- und Wachstumsinvestitionen verbundenen Aufwendungen nicht erreicht. HARTMANN bleibt finanziell überaus robust aufgestellt und konnte sowohl die Eigenkapitalquote als auch den Nettofinanzstatus gegenüber dem Jahresende 2017 verbessern.

„Wir sind gut in ein herausforderndes Geschäftsjahr 2018 gestartet und in Begriff, uns für die Fortsetzung unserer 200-jährigen Erfolgsgeschichte im laufenden Jahr zu rüsten“, kommentiert Chief Executive Officer Andreas Joehle die Entwicklung im ersten Quartal. „Unsere innovativen Produkte und Behandlungskonzepte wie beispielsweise die HydroTherapy oder das Skintegrity-Konzept haben das organische Wachstum vorangetrieben. Ihr Markterfolg beruht darauf, dass sie einen messbaren Nutzen für Patienten und Pflegekräfte bieten.“

Joehle bemerkt weiter: „Auch im laufenden Jahr tätigen wir Investitionen in die Zukunft und führen unsere Vorbereitungen für die Umsetzung der EU-Medizinprodukteverordnung fort. Diese Aufwendungen sind in der EBIT-Marge von 6,1 % enthalten, die somit im Rahmen unserer Erwartungen liegt. Zusätzlich konnten wir das Eigenkapital und den Finanzstatus weiter stärken. Das zeigt die nachhaltige Aufstellung der HARTMANN GRUPPE.“

Mit den Zukunftsinvestitionen, so Joehle weiter, werde sich HARTMANN noch besser im Wettbewerb positionieren. „Auf unsere Vertriebsstärke im deutschen Klinikmarkt kommt es genauso an wie auf eine bessere Durchdringung im Markt für Selbstzahler. Deshalb investieren wir zielgerichtet und haben unterschiedlichste Maßnahmen angestoßen“, unterstreicht der CEO. „Weitere Schwerpunkte bleiben die IT-Infrastruktur und Projekte im Bereich der Digitalisierung. Aber auch eHealth-Features müssen unserem Anspruch genügen, einen Mehrwert für Patienten und Pflegende sowie unsere institutionellen Kunden zu bringen.“

Produktinnovationen treiben Umsatz in Segmenten und Regionen

Das Segment Wundmanagement steigerte den Umsatz um 1,1 % auf 110,0 Mio. EUR. Superabsorbierende und antibakterielle Wundauflagen trugen ebenso wie das Behandlungskonzept HydroTherapy wesentlich zum Segmentwachstum bei. Der Bereich Personal Healthcare konnte ebenfalls ein organisches Wachstum erzielen.

Im Segment Inkontinenzmanagement stieg der Umsatz aufgrund der im Vorjahr noch nicht einbezogenen Umsätze von LINDOR in Spanien um 6,7 % auf 172,0 Mio. EUR. Das innovative Skintegrity-Konzept für ein ganzheitliches Inkontinenzmanagement und die IAD-Prophylaxe (Inkontinenz Assoziierte Dermatitis) konnten sich weiter im Markt durchsetzen.

Im Segment Infektionsmanagement wurde der organische Umsatzanstieg im Wesentlichen durch negative Wechselkurseffekte kompensiert, sodass der Segmentumsatz mit 127,3 Mio. EUR auf Vorjahreshöhe lag.

Das Segment Weitere Konzernaktivitäten erzielte mit 106,7 Mio. EUR einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Umsatzzuwächse konnte die HARTMANN GRUPPE insbesondere im europäischen Ausland erzielen. In der Region West- und Südeuropa legten die Erlöse zweistellig zu, während Osteuropa mit einem moderaten organischen Umsatzwachstum herausragte. Die Region Zentraleuropa, einschließlich Deutschland, wies eine ausgeglichene organische Umsatzentwicklung auf. In Amerika und Asien wurde die Umsatzentwicklung durch stark negative Währungseffekte überlagert. Mehr als zwei Drittel des Konzernumsatzes wurden im Ausland erzielt.

EBIT erwartungsgemäß unter Vorjahresniveau, Finanzprofil verbessert

Ausschlaggebend für den Ergebnisrückgang um 6,0 Mio. EUR auf 31,3 Mio. EUR waren neben dem anhaltenden Preisdruck auf Absatzmärkten höhere regulatorische Kosten, insbesondere für die Umsetzung der EU-Medizinprodukteverordnung. Die EBIT-Marge von 6,1 % (Vorjahr 7,4 %) liegt jedoch im Rahmen der Erwartungen. Das Konzernergebnis blieb mit 20,8 Mio. EUR um 4,3 Mio. EUR hinter dem Vorjahreswert zurück. Die Nettoumsatzrendite betrug 4,0 % gegenüber 5,0 % im Vorjahr.

Die Nettofinanzposition der HARTMANN GRUPPE verbesserte sich gegenüber dem Jahresende 2017 (71,7 Mio. EUR) auf 73,9 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote wies ebenfalls einen positiven Trend auf und lag bei 60,8 % (Ende 2017: 59,7 %).

Auf Basis der Ergebnisse des ersten Quartals bestätigt HARTMANN den Ausblick für das gesamte Geschäftsjahr 2018 mit einem moderaten Umsatzanstieg bei einem moderaten Rückgang des EBIT.

Für weiterführende Informationen zur HARTMANN GRUPPE besuchen Sie uns unter https://hartmann.info/

Über die HARTMANN GRUPPE

Die HARTMANN GRUPPE ist einer der führenden europäischen Anbieter von Medizin- und Hygieneprodukten mit den Kompetenzschwerpunkten Wundmanagement, Desinfektion, Inkontinenzversorgung, Risikoprävention und persönliche Gesundheitsvorsorge. Mit Gesellschaften in der ganzen Welt und einem Hauptsitz in Heidenheim ist der Konzern stets marktnah aufgestellt. Im Jahr 2017 erwirtschafteten 10.764 Mitarbeiter in der HARTMANN GRUPPE einen Umsatz von 2,06 Mrd. EUR.

Zur HARTMANN GRUPPE gehören neben zahlreichen Vertriebsgesellschaften im Ausland u.a. BODE Chemie (Hamburg), Karl Otto Braun (Wolfstein), Sanimed (Ibbenbüren) sowie KNEIPP (Würzburg).

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