Peha®-instrument
Unbeabsichtigt im operierten Patienten belassene Fremdkörper sind ein Sicherheitsrisiko, das die Chirurgie von jeher belastet. Ein besonders großes Risiko ergibt sich dabei durch Mullverbandstoffe, da diese oft schwer von Körpergeweben zu unterscheiden sind, wenn sie sich mit Blut und Körpersekreten vollgesogen haben. Erschwerend kommt hinzu, dass die röntgenologische Verifizierung zurückgelassenen Mulls in Wund- und Körperhöhlen außerordentlich mühsam und zumeist auch sehr zeitraubend ist.
Vor diesem Hintergrund war die HARTMANN Entwicklung eines bariumsulfathaltigen Röntgenkontrastfadens aus regenerierter Cellulose, der unter dem Namen Telatrast bekannt geworden ist, ein riesengroßer Schritt nicht nur zu mehr Sicherheit für den Patienten, sondern auch für das gesamte OP-Team.

Die Entwicklung ist aber nicht stehen geblieben und so lässt sich heute mithilfe des Telatrast Modul-Systems, in das Zählkontrolle und OP-Dokumentation integriert sind, das Sicherheitsrisiko für Patient und Chirurgen weiter minimieren: