Seniorin wird im Pflegeheim betreut

Inkontinenz als Herausforderung im Alltag

Das sensible Thema Blasenschwäche ist ein weit verbreitetes Phänomen, das leider nach wie vor tabuisiert wird. Dadurch fällt es Betroffenen oft schwer, über ihre physiologischen Symptome und die einhergehenden psychischen Belastungen zu sprechen.

Um trotz Inkontinenz ein eigenständiges Leben zu gestalten und die Lebensqualität gezielt zu verbessern, ist es für Betroffene wichtig, das Schweigen zu brechen und sich medizinisch beraten zu lassen. Während professionelle Inkontinenzprodukte einen diskreten und zuverlässigen Schutz bieten, sorgen medizinische Hautpflegeprodukte für ein Plus an Wohlbefinden.

Zusätzlich kann eine psychologische Unterstützung dabei helfen, mit den alltäglichen Herausforderungen besser zurechtzukommen – für eine selbstbestimmte, unbeschwerte Lebensqualität

Selbstbewusstsein und Lebensqualität steigern – trotz Inkontinenz

Seniorin mit ihrer Familie

Es gibt viele Personen, die unter den typischen Herausforderungen des Alltags bei Inkontinenz leiden. Insbesondere fehlende soziale Interaktionen können auf die Psyche schlagen und das Selbstwertgefühl schwächen: Betroffene meiden gesellschaftliche Situationen aus Angst, jemand könne etwas von plötzlich auftretendem Urinverlust bemerken. Zudem besteht die Befürchtung eines unangenehmen Geruchs.

Das Schweigen brechen: Im Experten-Interview mit Inkoservice erklärt Gisele Schön – Autorin und Spezialistin auf dem Gebiet der Inkontinenz: „Wenn in dieser Phase niemand da ist, der die Betroffenen unterstützt und mit ihnen über ihre Situation spricht, ist der nächste Schritt zu Resignation, Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Depression und gesellschaftlichem Rückzug nicht mehr weit.“

Daher ist es grundlegend, sich jemandem anzuvertrauen und sich Hilfe bzw. Unterstützung zu holen.

Für ein Plus an Lebensqualität: Um wieder aktiv und selbstbewusst am Leben teilzunehmen, profitieren Betroffene von saugstarken, geruchshemmenden Inkontinenzprodukten – beispielsweise in Form atmungsaktiver Einlagen bzw. Vorlagen. Dank dieser zuverlässigen Hilfsmittel wird die Inkontinenz nach außen hin für andere nicht sichtbar.

Ein wichtiger Bestandteil der Therapie – psychologische Unterstützung

Neben medizinischen Inkontinenzvorlagen für ein sicheres Gefühl bei Tag und Nacht ist eine psychologische Unterstützung ein essenzieller Bestandteil in der Behandlung und mit dem Umgang der Blasenschwäche. Spezielle Therapien und Gesprächsgruppen können dabei helfen, das Selbstwertgefühl zu stärken.

Die Würde erhalten: Im Experten-Interview mit Inkoservice verrät Dipl. med. päd. Ute Schmuck: „Durch gezielte Fragen und respektvolle Kommunikation führe ich die Behandlung und unterstütze den Patienten dabei, seine Würde zurückzugewinnen. Durch die Behandlung entwickelt sich nicht nur die übungstechnische Kompetenz des Patienten, sondern auch die Beziehung zu seinem Körper und der achtsame Umgang mit sich selbst.“

Psychologin betreut ältere Dame

Hautpflege als essenzieller Teil für die Selbstständigkeit

Schulter einer Seniorin wird eingecremt

Zusätzlich zur Versorgung mit optimal passenden Inkontinenzprodukten und einer psychologischen Betreuung ist eine medizinische Hautpflege das A und O bei Inkontinenz – als präventiver Schutz vor Infektionen und für ein gepflegtes Hautgefühl. Neben hautschonenden Reinigungsgels profitieren Betroffene unter anderem von feuchten Tüchern und pH-freundlichen Cremes und Lotionen.

Lebensqualität trotz Blasenschwäche: Im Experten-Interview mit Inkoservice gibt Gisele Schön Betroffenen noch folgenden Tipp mit auf den Weg: „Inkontinenz ist kein Schicksal, das resignierend hingenommen werden muss! Suchen Sie professionelle Hilfe auf und Ihre Lebensqualität wird mit Sicherheit steigen! Holen Sie sich Ihr Leben zurück!“

HARTMANN Produkte für das Inkontinenzmanagement