Schlaganfall, Epilepsie, MS, ALS, Huntington oder Parkinson-Erkrankung und andere neurologische Krankheiten – die Patienten in der Neurologie der Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm stellen das rund 30-köpfige Pflegeteam auf der Stroke Unit vor täglich neue Herausforderungen.
Mittendrin auf der Überwachungsstation mit ihren 27 Betten ist die 22-jährige Helena Dyck. Seit drei Jahren ist sie auf dem Ulmer Eselsberg tätig und kann bereits sechs Jahre Berufserfahrung aufweisen.
„Ich hatte mich schon mit 15 beworben“, erinnert sie sich an ihre Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Sana Klinik in Biberach. „Eigentlich nahmen die nur Azubis, die im 2. Lehrjahr volljährig wurden und damit nachts arbeiten konnten. Es gab dann aber eine Ausnahme: Ich konnte mit 16 starten und absolvierte meine Nachtschichten erst im 3. Lehrjahr, als ich 18 war.“
Nach ihrer Ausbildung wechselte sie nach Ulm und hatte großes Glück, wie sie sagt: „Ich kam gleich auf die Überwachungsstation und konnte bereits nach einem Jahr eine Fachweiterbildung zur Stroke Nurse machen, also eine Spezialisierung auf die Behandlung von Patienten mit einem Schlaganfall.“


