„Palliativmedizin ist die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer nicht heilbaren, progredienten und weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung. Sie strebt die Besserung körperlicher Krankheitsbeschwerden ebenso wie psychischer, sozialer und spiritueller Probleme an. Das Hauptziel der palliativmedizinischen Betreuung ist die Verbesserung der Lebensqualität für die Patienten und ihre Angehörigen ...“ [1]
Häufig stellt bei aufbrechenden Tumorwunden schon die Fixierung der Wundauflage eine Herausforderung dar. Das subjektive Wohlbefinden, sowohl der Patienten als auch der Angehörigen, ist bedeutsamer als das Ziel einer Wundheilung, welches in der Palliativmedizin nur von sekundärer Bedeutung ist. Die Erhaltung der Würde und der Lebensqualität sind der primäre Fokus der Therapie.
In diesem Seminar wird den Teilnehmern geholfen, Antworten auf die Herausforderungen der palliativen Wundversorgung zu suchen bzw. diese in einem Dialog gemeinsam zu erarbeitet.
[1] E. Klaschik, Palliativmedizin Praxis, 4., überarbeitete Auflage, Pallia Med Verlag, Bonn