

Für die offizielle Begrüßung übergaben die beiden an Manuela Hoffmann-Lücke, Geschäftsführerin HARTMANN Deutschland, die die Veranstaltung eröffnete.
Manuela Hoffmann-Lücke stellte fest, dass sich aktuell nicht nur der Gesundheitsmarkt, sondern auch Deutschland insgesamt in einer Neuausrichtung befinde. Wichtig sei es, die anstehenden Veränderungen gemeinsam anzugehen und aktiv mitzugestalten. „Gerade in herausfordernden Zeiten möchte HARTMANN als verlässlicher Partner zur Seite stehen, Orientierung geben und die Kunden in der Marktbearbeitung gezielt unterstützen – damit aus Unsicherheit neue Stärke wachsen kann“, betonte sie.
Trends und Chancen – das Thema der Keynote
Wie sieht aber nun die Zukunft des Homecare-Marktes aus? Detaillierte Antworten auf diese Fragen gab Steffi Nawrath, Senior Manager Health Politics & Market Access bei HARTMANN, in ihrer Keynote – einem der inhaltlichen Höhepunkt des Events.
Sie analysierte die aktuellen Entwicklungen – von Finanzierung und Demografie bis hin zu aktuellen Gesetzesvorhaben – und zeigte Perspektiven für mittelständische Unternehmen im Spannungsfeld zwischen Krankenkassen, Fachkräften und Aufgaben auf

Podiumsdiskussion: Ist Pflege Homecare 2.0?
Die Auswirkungen des Pflegekompetenzgesetzes diskutierte anschließend ein Expertenpanel unter der Moderation von Bettina Hertkorn-Ketterer. Neben Steffi Nawrath gehörten zum interdisziplinär besetzten Podium:
- Christiane Lehmacher-Dubberke, Geschäftsführerin des DBfK Südost,
- Oliver Harks, Deputy CEO bei der GWQ ServicePlus AG, und
- Alexander Pohl, Geschäftsführer von Häussler Technische Orthopädie GmbH.
Es ging in der Diskussion um die Frage, wie Homecare-Dienstleister auf die neuen Anforderungen reagieren können. Die Experten beleuchteten praxisnah sowohl regulatorische Herausforderungen als auch mögliche Lösungsstrategien.
Die Praxisvertreter brachten konkrete Alltagsprobleme ein und forderten die Podiumsteilnehmer heraus, sich mit den bestehenden Versorgungsdefiziten auseinanderzusetzen. Dabei wurden nicht nur aktuelle Lücken im System sichtbar gemacht, sondern auch dringender Handlungsbedarf deutlich. Am Ende war die einhellige Meinung: „Homecare muss bereit sein, zukünftig nach einheitlichen Qualitätskriterien zu arbeiten und sich daran messen zu lassen.“
Für Homecare 2:0 braucht es „3Bs“
Digitale Unterstützung in der Versorgung
Wie Veränderungen in der Praxis aussehen und welche Möglichkeiten dabei die Digitalisierung bietet, zeigte Heike Walliser-Zott, Key Account Manager Digitale Services bei Hartmann in ihrem interaktiven Vortrag. Sie präsentierte digitale Lösungen, die weit über die reinen Produkte hinausgehen und zur Effizienzsteigerung und Profitabilität im Versorgungsmanagement beitragen.
Mit HARTMANN Supply, dem HARTMANN IncoGuide, dem HARTMANN Konfigurator und der HARTMANN Versorgungspartnerschaft konnten die Teilnehmer konkrete Tools kennenlernen und deren Nutzen für den Praxisalltag diskutieren.

Zeit für Gedankenaustausch
Mit einem Wrap-Up als Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse wurde nach einem spannenden ersten Tag der Übergang zum Abendprogramm eingeläutet.
Die Abendveranstaltung im Forum bot allen Teilnehmern Raum, den fachlichen Austausch in entspannter Atmosphäre fortzusetzen und den Netzwerkgedanken zu leben. Auch HARTMANN CEO Britta Fünfstück schaute vorbei und nutzte die Gelegenheit, um im persönlichen Dialog mit Kunden über die aktuellen Herausforderungen und Lösungsansätze im Marktumfeld zu diskutieren.
Zukunft des Sachleistungsprinzips

Produkterlebnis mit allen Sinnen – die HARTMANN Marktplätze
Digitale Zukunftsperspektiven im Gesundheitswesen

Exklusive Einblicke in die Logistik
Zwei erfolgreiche Tage
Fundierte Expertise, lebendiger Austausch und praxisnahe Erlebnisse – die zweitägige Veranstaltung in Heidenheim war ein voller Erfolg.
„Wir konnten viele Themen rund um Pflege, Digitalisierung und Versorgung aus ganz verschiedenen Perspektiven beleuchten“, sagen die Organisatoren Eugenia Stoll und Felix Sandvoß. „Und wir denken, dass wir den Teilnehmern zahlreiche Impulse für die tägliche Praxis und strategische Weiterentwicklung mitgeben konnten.“
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