DESINFACTS | Ausgabe 2/2025

PRAXIS Ursachen, Risiken und Vorbeugung der Tinea pedis Fußpilz – unterschätzte Mykose im Alltag und Sport Als Erreger von Fußpilz gelten Trichophyton rubrum und Trichophyton interdigitale. Zur Übertragung der Dermatophyten kommt es neben dem häuslichen Bad als häufigste Infektionsquelle beispielsweise in Schwimmbädern, Gemeinschaftsduschen oder Umkleideräumen im Fitnessstudio [1, 2]. Aufgrund von Mikroverletzungen der Haut und einem angegriffenen Immunsystem kann sich die Infektion dann ausbreiten. Feuchte Zehenzwischenräume und okklusives Schuhwerk begünstigen dies zusätzlich [1]. Leistungssportler wie Triathleten, Schwimmer, Fußballer und Marathonläufer, aber auch Freizeitsportler sind daher besonders gefährdet, Tinea pedis zu entwickeln [1, 4]. Komplikationen bei bestimmten Personengruppen Unbehandelt neigt Fußpilz zur Chronifizierung und kann auf die Zehennägel übergreifen – was eine langwierige Onychomykose, also eine Pilzinfektion des Nagels, zur Folge haben kann [1]. Für immunsupprimierte Menschen oder Patienten mit Diabetes mellitus kann Tinea pedis zur Eintrittspforte für bakterielle Weichteilinfektionen (z. B. Erysipel durch Streptococcus pyogenes) werden. Bei Diabetikern ist Fußpilz zudem ein relevanter Risikofaktor für die Entwicklung eines diabetischen Fußsyndroms [2]. Maßnahmen zur Vorbeugung Zur Prophylaxe fordern Fachgesellschaften wie die Deutsche Dermatologische Gesellschaft entsprechende Maßnahmen zur Verhinderung der Ansteckung [5]. Dazu zählen das Tragen von Badeschuhen in öffentlichen Bädern, das sorgfältige Trocknen insbesondere der Zehenzwischenräume und die Anwendung geeigneter Prophylaxeprodukte, z. B. zur Desinfektion von Schuhen, um Neuinfektionen und das Wiederauftreten von Fußpilz zu vermeiden [1, 5]. Fußpilz (Tinea pedis) ist eine der häufigsten Hautmykosen weltweit. Schätzungsweise etwa 3 % der Bevölkerung sind davon betroffen; Männer öfter als Frauen [1]. Besonders hoch ist die Prävalenz bei Sportlern: Bis zu jeder zweite zeigt Symptome von Fußpilz [1-3]. Die Infektion ist oft hartnäckig – kann aber mit entsprechenden Maßnahmen präventiv verhindert werden [1]. Quellen 1. Leung A et al. (2023) Drugs Context 12: 2023-5. https://doi.org/10.7573/ dic.2023-5-1 2. Nenoff P, Krüger C (2012) Akt Dermatol 38: 347-359. http://dx.doi.org/ 10.1055/ s-0032-1310255 3. Field L, Adams B (2008) Int J Dermatol 47; 485-492. https://doi.org/10.1111/ j.1365-4632.2008.03443.x 4. Auger P, Marquis G, Attye A (1993) Mycoses 36(1-2): 35-41. 5. Deutsche Dermatologische Gesellschaft e. V. (Hg.) (2008) AWMF Leitlinie 013002: Tinea der freien Haut. Letzte Überarbeitung: 10/2008. Das erfrischende Fußspray wirkt 2-fach: Es kühlt und kann prophylaktisch vor Fußpilz schützen*. Die Anwendung ist einfach: Füße gleichmäßig besprühen, dabei auf eine vollständige Benetzung achten und danach 30 Sekunden trocknen lassen – fertig. Es bleiben keine merkbaren Rückstände zurück. Sterillium® feet kann auch für Schuhe verwendet werden**. Ob beim Sport, in der Freizeit, im Beruf oder auf Reisen: Mit Sterillium® feet bleiben die Füße frisch, geschützt und gepflegt. Zudem kann Fußpilz vorgebeugt werden. Sterillium® feet – Schutz genau da, wo Sie ihn brauchen * Prophylaxe durch die reinigenden Eigenschaften der Inhaltstoffe. ** Materialverträglichkeit vorab an einer unauffälligen Stelle testen. Nicht auf Lackschuhen verwenden. Nur im Schuh verwenden. 26

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