INTERVIEW eine entzündliche Hauterkrankung, die durch Kontakt mit einem schädigenden Stoff ausgelöst wird. Denn Frauen sind im Beruf und auch im Haushalt eher mit nassen Tätigkeiten beschäftigt: sie putzen, spülen und waschen häufiger als Männer. Und Wasser schädigt die Haut auf Dauer! Die uns schützende Hornschicht in der Oberhaut, die Epidermis, ist lediglich 0,02 Millimeter dick. Im gesunden Zustand liegen die Zellen dort wie in einer Mauer dicht an dicht. Wenn die Haut länger Feuchtigkeit ausgesetzt ist, quellen die Backsteine und der ganze Verband gerät aus den Fugen und wird durchlässig. Nicht zuletzt können dann auch Krankheitserreger leichter eindringen. Und dann? Wie können Sie den Betroffenen helfen? Worauf kommt es bei der Therapie an? Die Behandlung besteht je nach Schweregrad der Erkrankung aus der lokalen Anwendung von antientzündlichen Wirkstoffen, dazu gehört auch die kurzzeitige Anwendung von Glukokortikoiden, also Kortison, und systemischen Therapien, die im gesamten Körper wirken. Ganz wichtig ist dabei aber die regelmäßige Je länger Einmalhandschuhe während der Arbeit getragen werden, desto wahrscheinlicher ist eine Hauterkrankung. Anwendung von Hautpflegemitteln. Die Patienten cremen sich beispielsweise jeden Abend die Hände ein und tragen dann über Nacht dünne Baumwollhandschuhe, damit sie die Bettwäsche nicht verschmutzen und das Pflegepräparat gut einzieht. Wir nennen das „Therapie im Schlaf“. Sie dient dazu, die geschädigte epidermale Barriere zu stabilisieren. Und das ist die gute Nachricht: Mit der richtigen Behandlung bilden sich die Schädigungen der Haut meistens zurück. Nur unversorgte Hauterkrankungen sind unheilbar! Der Weg zu einer solchen fachgerechten Therapie ist auch denkbar einfach: Jeder, der eine berufsbedingte Hauterkrankung hat, kann zu jedem Hautarzt gehen. Es ist keine Überweisung erforderlich. Solange sie berufsfähig sind, haben Betroffene auch ein Anrecht auf die Übernahmen der Kosten für Hautpflegeprodukte. Das gilt auch für den Privatgebrauch und ist Teil der Versorgung von Hauterkrankungen durch die gesetzliche Unfallversicherung. Vielen Dank für das Gespräch! Richtige Verwendung von Handschuhen: Händedesinfektion: Desinfizieren Sie Ihre Hände und lassen Sie sie trocknen, bevor Sie Handschuhe anziehen. Handschuhe richtig anziehen: Handschuhe richtig anziehen, um Kontamination zu vermeiden. Handschuhe regelmäßig wechseln: Handschuhe alle 10 bis 15 Minuten wechseln, um Kreuzkontamination und Handschweiß zu vermeiden [1]. Richtiges Ausziehen der Handschuhe: Ziehen Sie die Handschuhe richtig aus, um eine Kontamination der Hände zu vermeiden. Händedesinfektion: Nach dem Ausziehen der Handschuhe sollten die Hände mit einem alkoholhaltigen Händedesinfektionsmittel desinfiziert werden. Hautpflege- und Hautschutzmittel verwenden: Verwenden Sie Hautpflege- und Hautschutzmittel, um Ihre Haut zu schützen. 2 Min. 10-15 Min Quellen 1. Hübner NO et al (2013) BMC infectious diseases 13:1-7. https://doi.org/10.1186/1471-2334-13-226 19
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