Geschäftsbericht 2021 der HARTMANN GRUPPE

VORWORT DES VORSTANDS Britta Fünfstück Vorsitzende des Vorstands der PAUL HARTMANN AG das Geschäftsjahr 2021 war erneut von den Fortschritten in unserem Transformationsprogramm sowie den starken Einflüssen durch die Corona-Pandemie bestimmt. Die weltweite Pandemie hat zu hohen Schwankungen in der Nachfrage nach Schutzprodukten geführt und die Stabilität der Lieferketten in vielen Geschäftsbereichen erheblich erschwert. Daher legten wir große Aufmerksamkeit auf die Beschaffungsstabilität bei Rohmaterialien und der Konstanz in Produktion und Logistik. Es ist uns gelungen, diese Herausforderungen zu lösen und Wachstumsopportunitäten zu ergreifen. Gleichzeitig haben wir die Gesundheit der Mitarbeiter durch moderne Präventionsmaßnahmen sichergestellt. Die Pandemie verstärkt bestehende Entwicklungen und belastet die Gesundheitssysteme massiv: Mit dem erhöhten Preisdruck, der reduzierten Bettenauslastung in Krankenhäusern und Pflegeheimen einerseits, und dem schnell wachsenden ambulanten Gesundheitsmarkt und dem wachsenden Onlinegeschäft mit Endkunden andererseits, ergeben sich für HARTMANN Herausforderungen und Chancen. Beide adressiert das Unternehmen in seiner 2019 formulierten Strategie und dem daran ausgerichteten Transformationsprogramm. Die konsequente Umsetzung des Programms ist daher maßgeblich für die erfolgreiche Zukunft von HARTMANN. Es ist besonders positiv hervorzuheben, dass trotz der Pandemie im Transformationsprogramm die geplanten Fortschritte erzielt und neue Projekte lanciert wurden. Wir haben wichtige Produktneuerungen auf den Markt gebracht. Dazu zählen weitere silikonbasierte Wundauflagen, ein auf künstlicher Intelligenz basierendes System zur Wundanalyse, ein neues steriles Komponentenset zur Infektionsprävention und hochwirksame Produkte zur Flächendesinfektion. Das Ziel der verbesserten Kostenposition wird mit einem breiten Spektrum an tiefgreifenden Maßnahmen umgesetzt: Es wurden Projekte zur Optimierung der europäischen Logistik sowie wichtige Materialkostenmaßnahmen aus Design-to-Cost und Einkauf umgesetzt. Der Modernisierung von Produktionsstandorten und dem Aufbau neuer, hocheffizienter Fertigungsanlagen folgten weitere Investitionsentscheidungen für die kommenden Jahre. Die Sachinvestitionen haben im vergangenen Jahr über 150 Mio. EUR betragen. 2

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