Geschäftsbericht 2020 der HARTMANN GRUPPE

88 Geschäftsbericht 2020 der HARTMANN GRUPPE | Konzernabschluss Im Geschäftsjahr 2020 haben sich die sonstigen finanziellen Ver- bindlichkeiten mit Zahlungen im Cash-Flow aus der Finanzie- rungstätigkeit wie folgt entwickelt: in Tausend EUR Cash-Flow Nicht zahlungswirksame Veränderungen Stand 1. Januar 2020 + Mittelzufluss - Mittelabfluss Währungs- umrechnung Umbuchungen Sonstiges Stand 31. Dezember 2020 Langfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten aus Leasingverbindlichkeiten 58.760 -2 -1.475 -26.449 14.435 45.269 aus sonstigen verzinslichen finanziellen Verbindlichkeiten 4.847 -980 -1 -1.306 1.883 4.443 Kurzfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 772 -1.515 0 0 854 111 aus Leasingverbindlichkeiten 22.103 -27.667 -660 26.449 2.085 22.310 aus sonstigen verzinslichen finanziellen Verbindlichkeiten 1.331 -1.350 0 1.306 0 1.287 Zwischensumme 87.813 -31.514 -2.136 0 19.257 73.420 Zur Veräußerung bestimmte Verbindlichkeiten 3.999 -491 0 0 -3.508 0 Gesamtsumme 91.812 -32.005 -2.136 0 15.749 73.420 Die Gesamtsumme des oben ausgewiesenen Cash-Flows entspricht dem Saldo der Zeilen Einzahlungen aus der Aufnahme und Auszah- lungen für die Tilgung von kurz- und langfristigen finanziellen Ver- bindlichkeiten sowie Auszahlungen für Zinsen in der Konzern-Kapi- talflussrechnung der HARTMANN GRUPPE. Die sonstigen nicht zah- lungswirksamen Veränderungen betreffen im Wesentlichen die Lea- singbilanzierung nach IFRS 16 in Höhe von 16,5 Mio. EUR sowie die gesetzliche Mitarbeiterbeteiligung der französischen Gesellschaften und Zinsaufwendungen. Veränderung im Konsolidierungskreis sowie Unternehmenszusammenschlüsse Zum 31. Dezember 2020 wurden in den Konzernabschluss neben der PAUL HARTMANN AG 17 (2019: 31) inländische und 64 (2019: 64) ausländische Tochterunternehmen einbezogen. Weitere zwei Gesellschaften wurden nach der Equity-Methode bewertet. Bei diesen Gesellschaften handelt es sich jeweils um asso- ziierte Unternehmen. Im März 2020 haben wir den Verkauf der SANIMED-Gruppe an die Amsterdam Holding GmbH bekannt gegeben. Die SANIMED- Gruppe war dem Segment Weitere Konzernaktivitäten zugeordnet und zum Jahresende 2019 als zur Veräußerung gehalten klassifiziert worden. Mit Wirkung zum 31. März 2020 wurde die SANIMED- Gruppe veräußert. Der Endkonsolidierungsverlust belief sich auf 1,9 Mio. EUR. Mit Wirkung zum 8. Juni 2020 wurde die Hans Braun GmbH, Wolfstein auf die KOB GmbH, Wolfstein verschmolzen. Im Jahr 2019 hat die PAUL HARTMANN AG im Rahmen eines Share Deals 100% der Anteile an der Safran Coating S.A.S. (Jetzt: Advanced Silicone Coating S.A.S.) mit Sitz in Pusignan, Frankreich, erworben, um weitere Innovationen im modernen Wundmanage- ment zu ermöglichen. Die Kaufpreisallokation wurde im Jahr 2020 ohne Änderungen der vorläufigen Kaufpreisallokation finalisiert. Diese Veränderungen im Konsolidierungskreis sind, mit Aus- nahme der Veräußerung der SANIMED-Gruppe, für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeu- tung. Wesentliche Beschränkungen Beschränkungen der Möglichkeit des Zugangs zu Vermögenswerten der HARTMANN GRUPPE bestehen zum 31. Dezember 2020 imWe- sentlichen im Zusammenhang mit lokalen Devisenverkehrsbeschrän- kungen in diversen Ländern.

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