Geschäftsbericht 2020 der HARTMANN GRUPPE

22 Geschäftsbericht 2020 der HARTMANN GRUPPE | Lagebericht | Wirtschaftsbericht Wachstumsbedingter Anstieg der Bilanzsumme Die Bilanzsumme der HARTMANN GRUPPE lag zum 31. Dezem- ber 2020 bei 1.730,5 Mio. EUR und damit um 121,1 Mio. EUR über dem Vorjahreswert. Der Anstieg resultierte vor allem aus dem gestiegenen Geschäftsvolumen sowie dem erhöhten Bestand an liquiden Mitteln. Langfristiges Vermögen reduziert Das langfristige Vermögen reduzierte sich im Geschäftsjahr 2020 um 14,9 Mio. EUR auf 734,1 Mio. EUR. Der Strukturanteil an der Bilanzsumme verringerte sich um 4,1 Prozentpunkte auf 42,4 %. Das Sachanlagevermögen lag zum Bilanzstichtag bei 476,8 Mio. EUR und damit um 5,3 Mio. EUR unter dem Vorjahres- wert. Den Investitionen von 121,6 Mio. EUR standen planmäßige Abschreibungen in Höhe von 78,8 Mio. EUR und Wertminderun- gen in Höhe von 30,6 Mio. EUR gegenüber. Die Wertminderungen sind im Wesentlichen im Segment Weitere Konzernaktivitäten ent- standen. Im Rahmen eines Werthaltigkeitstests ergaben sich hier Nutzungswerte, die basierend auf den Planwerten unter den Buch- werten der Sachanlagen zum Bilanzstichtag lagen. Eine Wertmin- derung in Höhe von 25,7 Mio. EUR war deshalb erforderlich. Die immateriellen Vermögenswerte reduzierten sich im Wesent- lichen aufgrund von Wertminderungen in Höhe von 24,8 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahreswert um 26,8 Mio. EUR auf 189,3 Mio. EUR. Hauptsächlich betraf dies das Segment Inkonti- nenzmanagement, wo sich ein Wertminderungsbedarf in Höhe von 21,3 Mio. EUR, im Wesentlichen auf Marken, ergab. Das Investitionsvolumen bei den immateriellen Vermögens- werten in Höhe von 12,6 Mio. EUR lag um 1,1 Mio. EUR über den planmäßigen Abschreibungen. VERMÖGENSLAGE Eine positive Entwicklung der Liquidität und bedingt durch den Geschäftsverlauf höhere Vorratsbestände, haben sich im Jahr 2020 in einem Anstieg der Bilanzsumme nieder- geschlagen.

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