Frau im Bett wird mit Handschuhen gespflegt

Handschuhsicherheit kennt keine Lücken

Sicherheit bei Einmalhandschuhen hat viele Aspekte. Dabei sind es zunächst die Materialien, die im Hinblick auf Reißfestigkeit, Dichtigkeit, Tragekomfort und biologische Verträglichkeit hohen Ansprüchen genügen müssen. Wichtig für lückenlose Sicherheit ist aber auch das korrekte An- und Ausziehen, um eine Kontamination vom Anfang bis zum Ende der Tragezeit zu vermeiden.

Im direkten und indirekten Patientenkontakt gilt es, zusätzlich zur Händedesinfektion immer dann medizinische Einmalhandschuhe zu tragen, wenn das Risiko einer Exposition mit Blut, Körperflüssigkeiten, Sekreten, Ausscheidungen oder einer kontaminierten Umgebung besteht.

Sicherheitsaspekt Material

Durch die vielfältigen Einsatzgebiete von Untersuchungs- und Schutzhandschuhen sowie von OP-Handschuhen ergeben sich ganz unterschiedliche Anforderungen an Materialien und Herstellungsprozesse, die ein einzelner Handschuhtyp bei weitem nicht abdecken kann. Wie aber lassen sich solche Qualitätsanforderungen wie Reißfestigkeit, Dichtigkeit, Griffigkeit, Tragekomfort und biologische Verträglichkeit überprüfen bzw. welcher Handschuhtyp ist für welche Anwendung geeignet?
Handschuhe aus Naturlatex zeichnen sich durch hohe Reißfestigkeit und Tragekomfort aus, haben allerdings ein Allergiepotential auf Basis von Latex-Proteinen, Handschuhe aus Nitril (oder synthetischer) Kautschuk sind besonders vielseitig einsetzbar und haben ein hohes Tastempfinden.
Handschuhe aus Vinyl eignen sich eher für einfache Tätigkeiten.
Anwendung Untersuchungshandschuhe
[1] Jede kleinste Einstichstelle kann eine Eintrittspforte für pathogene Keime sein, weshalb das Tragen von Einmalhandschuhen auch hierbei nicht überflüssig ist. [2] Seine ausgezeichneten Eigenschaften machen Nitrilkautschuk und damit auch die Peha-soft nitrile Untersuchungs- und Schutzhandschuhe von HARTMANN zur ersten Wahl. [3] HARTMANN OP-Handschuhe bieten für alle Anwendungsgebiete einschließlich des Double Glovings zertifizierte und qualifizierte Lösungen.

Sicherheitsaspekt Anwendung

Einmalhandschuhe, die als persönliche Schutzausrüstung (PSA) gelten, unterliegen der EU- Norm (EU 2016/425).
Für den Schutz der tragenden Person, z.b. bei pflegenden Tätigkeiten oder auch beim Umgang mit Chemikalien und Desinfektionsmitteln ist es unerlässlich, dass die Handschuhe als persönliche Schutzausrüstung (PSA) zertifiziert sind. Alle Peha-soft® Nitrile und Latex- Handschuhe sind sowohl als Medizinprodukt nach EN 455 und persönliche Schutzausrüstung nach (EU) 2016/425 Kat III qualifiziert und eignen sich daher für eine Vielzahl von Tätigkeiten.

Sicherheitsaspekt An-und Ausziehen

Der Schutz vor der Übertragung von Infektionen und Keimen endet nicht mit dem Ausziehen der Handschuhe. Beim unsachgemäßen Entfernen können Erreger leicht auf die Haut gelangen und so das Risko von Kreuzkontaminationen deutlich erhöhen.
Ein hygienisch korrektes Vorgehen beim Ausziehen der Handschuhe ist daher ein zentraler Bestandteil der Infektionsprävention.
Hier zeigen wir Ihnen wie Sie Handschuhe kontaminationsfrei ausziehen