Je einfacher der Zugang zu Hände-Desinfektionsmitteln, desto besser für die Compliance. So einfach diese Gleichung auf dem Papier erscheinen mag, so schwierig gestaltet sich ihre Umsetzung mitunter in der Praxis. Fehlt es doch gerade am Point of Care, also dem Ort, an dem infektionskritische Tätigkeiten erfolgen, oftmals an einer ausreichenden Verfügbarkeit von Hände-Desinfektionsmitteln. So zeigt eine aktuelle Studie, dass auf Normalstationen in rund 40 % der Fälle keine Spender am Point of Care vorhanden waren1. Ein großes Manko – und das an einer für den Infektionsschutz entscheidenden Stelle.
Quellen: 1. Azim et al. Introducing automated hand hygiene surveillance to an Australian hospital: Mirroring the HOW2 Benchmark Study. Am J Infect Control. 2016, 44(7):772-6.

