"Sichere Pflege für jedes Neugeborene und jedes Kind"
Die WHO vermutet, dass es jedes Jahr viele vermeidbare medizinische Fehler gibt, die zu schwerwiegenden Folgen für Patientinnen und Patienten führen. Der Aktionstag soll das Bewusstsein dafür stärken, dass die Patientensicherheit im Gesundheitswesen auf globaler Ebene noch stärker in den Fokus rückt. Verbesserungsbedarf gibt es an vielen Stellen: etwa bei Behandlungs– und Medikationsfehlern sowie in der Hygiene.
Der Kampf gegen Krankenhauskeime

Desinfektion ist das A und O
In zahlreichen medizinischen Einrichtungen besteht weiterhin Optimierungsbedarf im Bereich der Hygiene – auch in Österreich. Arztpraxen und Krankenhäuser bieten günstige Bedingungen für die Verbreitung von Krankheitserregern.
Insbesondere auf Lichtschaltern, Türklinken, medizinischen Geräten sowie in sanitären Bereichen ist die Keimbelastung häufig erhöht. Neben diesen häufig berührten Oberflächen sind auch die Hände des Personals sowie von Patientinnen, Patienten und Besuchenden ein potenzieller Überträger von Krankheitserregern.
Im Gesundheitswesen ist die regelmäßige Desinfektion von Oberflächen, Instrumenten und Händen daher von zentraler Bedeutung und in offiziellen Leitlinien und hausinternen Hygieneplänen geregelt. Das medizinische Personal orientiert sich daran und weiß somit immer, wie es sich zu verhalten hat.
Aber auch Patientinnen, Patienten und Besuchende sollen aktiv zu einer guten Händehygiene beitragen und daher insbesondere in folgenden Situationen zum Hände-Desinfektionsmittel greifen: [1,2]:
- nach der Nutzung der Toilette
- nach dem Kontakt mit häufig berührten Oberflächen
- nach dem Verlassen und beim Betreten des Krankenhauszimmers
- vor der Medikamenten- und Nahrungsaufnahme
- vor und nach Kontakt mit venösen Zugängen
- vor und nach dem Kontakt mit Schleimhäuten oder der Wunde
Hygiene-Aufklärung für Patienten
Die aktive Einbindung von PatientInnen und BesucherInnen ist integraler Bestandteil der Patientensicherheit.
Im Video wird erklärt Warum, Wann und Wie die Händedesinfektion entscheidend ist:
Neugeborene schützen - für Hygiene sorgen

Resistente Keime, invasive Maßnahmen und medizinische Instrumente können deshalb auch die Patientensicherheit für Neugeborene und Frühgeborene gefährden [4]. Auch aus diesem Grund, um die Sicherheit von Neugeborenen zu gewährleisten, ist es erforderlich, dass Patientinnen und Patienten, Besuchende sowie das Krankenhauspersonal Hygienestandards einhalten und sich an grundlegende Hygieneregeln halten.
Gut begleitet von Anfang an!
Gerade bei der Sectio benötigt es unter anderem spezielle Abdecktücher, die auch bei der herausfordernden Not-Sectio einfach und sicher appliziert werden können und eine effektive Flüssigkeitskontrolle gewährleisten. Wir von HARTMANN bieten sinnvolle Produkte für den optimalen Ablauf vor und nach der Geburt, die Hygiene, Sicherheit und auch Komfort gewährleisten.

Wissen auffrischen & weitergeben

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Mission: Infection Prevention

Zahlen, Fakten und die Rolle der Desinfektion & Hygiene bei der Infektionsprävention - die Mission: Infection Prevention ist unser ganzheitliches Programm für eine Welt mit weniger Infektionen. Erfahren Sie mehr darüber.
[1] WHO (2009) Guidelines on Hand Hygiene in Health Care
[2] KRINKO (2016) Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens. Bundesgesundheitsbl. 59: 1189–1220
[3] Sadowski T et al. (2024) Visualisierung der Hautfeuchtigkeit nach häufiger Händedesinfektion mittels Capacitive Contact Imaging. SOWF Journal 150: 8-13.
[4] RKI-Bulletin 2013 | Hygienemaßnahmen auf neonatologischen Intensivstationen
[5] Statistik.at zur Anzahl Geburten und Sectios in Österreich