DGKP Sarah Rowland, Pflegedienstleitung Haus Klikovits, Zagersdorf

Die Zusammenarbeit ist für mich extrem wichtig. Ich möchte den persönlichen
Austausch nicht missen. Online-Bestellungen kommen für mich nicht infrage –
ich schätze die direkte, persönliche Beratung und die hilfreichen Tipps, die ich
bekomme, besonders zu Themen wie Wirtschaftlichkeit.
Spielt Anwender-Know-How zu den Produkten eine große Rolle?
Auf jeden Fall! Nicht jedes Produkt erklärt sich von selbst, vor allem bei der Inkontinenzversorgung. Ein spezielles Service von HARTMANN ist die Schulung zu neuen Produkten. Besonders hilfreich finde ich auch HARTMANNs
Schulungen zum Kontinenz-Koordinator (KOKO), bei denen man nicht nur viel Fachwissen vermittelt bekommt, sondern auch von den Erfahrungen anderer Kolleginnen und Kollegen profitiert. Man erhält wertvolle Tipps und lernt Produkte kennen, die man selbst noch nicht ausprobiert hat. Das ist ein riesiger Mehrwert.
Nutzen Sie auch Online-Fortbildung?
Sehr gerne sogar und ich motiviere auch mein Team dazu. Besonders zum Auffrischen von Wissen und für kürzere Lerneinheiten ist E-Learning ideal - wir sparen Zeit und Reisekosten. Ich habe schon einige Module erfolgreich in der HARTMANN Akademie absolviert. Online-Fortbildung ist für mich eine wertvolle Möglichkeit, und ich sehe es als meine Aufgabe, dies auch meinem Team vorzuleben. Nicht alle Kolleginnen fühlen sich damit immer ganz wohl, aber was wirklich gut funktioniert: Wir machen die Online-Fortbildung gemeinsam als
Gruppe, alle gleichzeitig vor dem Computer. Bei uns im Team ist es außerdem so, dass wir neues Wissen direkt weitergeben. Wenn eine Kollegin an einer Fortbildung teilgenommen hat und etwas Neues gelernt hat, bringt sie das bei der nächsten Teambesprechung ein. So profitieren alle davon.
"Für jede Person finden wir das passende
Produkt, wechseln regelmäßig und lagern bei Bedarf um. Wenn man das gut im
Griff hat, lassen sich viele Folgeprobleme ganz einfach vermeiden."
Wie wichtig ist eine gute Inkontinenzversorgung & die präventive Hautpflege?
Wir legen großen Wert auf eine umfassende und individuelle Inkontinenzversorgung. Damit schaffen wir es, dass unsere Bewohnerinnen und Bewohner kaum Hautprobleme haben. Für jede Person finden wir das passende Produkt, wechseln regelmäßig und lagern bei Bedarf um. Wenn man das gut im Griff hat, lassen sich viele Folgeprobleme ganz einfach vermeiden.
Welche Tipps haben Sie noch zum Thema Hautgesundheit bei Inkontinenz?
Wir nutzen in unserem Haus sehr gerne den Reinigungsschaum von MoliCare® SKIN. Damit schaffen wir eine schnelle und schonende Reinigung, vor allem bei Stuhlinkontinenz. Ich sehe daran gleich mehrere Vorteile: Für die Betroffenen ist es angenehm, weil es schnell und einfach geht. Der Schaum neutralisiert den
Geruch sehr gut! Uns erleichtert das Produkt die Pflegeroutine und wir sparen Zeit. Wir haben das Produkt bei einer Schulung kennengelernt und setzen es seitdem regelmäßig ein.
Denken Sie, dass Ihre BewohnerInnen die Hygienemaßnahmen im Haus als
störend empfinden?
Nein, davon wäre mir noch nie etwas zu Ohren gekommen. Natürlich reinigen wir häufiger als man das von zu Hause kennt. Aber in den Zimmern der Bewohnerinnen und Bewohner halten wir uns bewusst zurück – das ist ihr persönlicher Rückzugsort. Dort darf es auch mal etwas unordentlicher sein. Im Gemeinschaftsbereich achten wir dagegen sehr auf Sauberkeit, Hygiene und Sicherheit – besonders in der Grippezeit. Viele Abläufe sind klar geregelt, müssen dokumentiert werden und werden deshalb konsequent umgesetzt.
Wie wichtig ist Ihnen Nachhaltigkeit?
In meiner Rolle als Pflegedienstleitung steht im Alltag meist die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Wenn ich am Bett arbeite und Menschen versorge, denke ich nicht in erster Linie an den Müll. Aber ich nehme durchaus wahr, dass sich etwas verändert: Viele Produkte sind inzwischen saugstärker und trotzdem dünner – das ist auch weniger Müll. Nachhaltigkeit ist für mich eher ein persönliches Thema, das sich auch in kleinen Entscheidungen zeigt. Bei uns im Haus achten wir zum Beispiel darauf, möglichst wenig auszudrucken. Und ein aktuelles Beispiel: Zur nächsten Fortbildung fahren vier Kolleginnen gemeinsam – ganz bewusst mit einem Auto. Solche Lösungen sind einfach, aber wirkungsvoll.
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