Inform | 2. Quartal 2019
8 Inform 1. Halbjahr 2019 | Europaweite Studie und Roadshow Direkter Draht zu Endverbrauchern: Roadshow „Beratungstag Blasenschwäche“ Um das eigene Profil im Endkundengeschäft weiter zu stärken, veranstalteten der Geschäftsbereich Inkontinenz- management und HARTMANN Deutschland im Frühjahr eine Roadshow unter dem Motto „Beratungstag Blasen- schwäche“. Mit seinem MoliCare ® -Mobil machte das Team Station bei Sanitätshauskunden in fünf Städten in Süddeutschland. Das Ziel: vor Ort mit Endverbrauchern in Kontakt zu kommen und sie zu den passenden Lösungen zu beraten. Im Zuge der Veranstaltung gelang es, das Interesse einer Vielzahl von Betroffenen und Besuchern zu gewinnen. Die Erwartungen wurden daher mehr als erfüllt. Auswirkungen von Inkontinenz 74 Prozent der Betroffenen berichten von Auswirkungen auf ihr tägliches Leben. 69 Prozent erleben einen nega- tiven Einfluss auf ihr Selbstbewusstsein. 68 Prozent fühlen sich psychisch beeinträchtigt. „Aus dem Gefühl der Beeinträchtigung empfinden Betroffene verschiedene belastende Emotionen wie etwa Scham, Sorge und Unsicherheit“, erklärt Dr. Chima Abuba, Leiter von HARTMANN Deutschland. Viele schränken sich in ihrer Freizeit und in ihrem Sozialleben ein. Sie verzichten vor allem auf Sport und Reisen oder auch auf den Geschlechtsverkehr. Je nach Herkunftsland leiden die Betroffenen unter- schiedlich stark unter ihrer Inkontinenz. Am stärksten ausgeprägt ist dies bei Deutschen mit 74 Prozent und bei Franzosen mit 73 Prozent. Ein Gefühl von Scham ist zum Beispiel in Frankreich mit 61 Prozent besonders verbreitet, während sich in Spanien nur 32 Prozent für ihre Inkontinenz schämen. Trotz aller Unterschiede im Umgang mit dem Thema – eines haben die Betroffenen in den untersuchten Ländern gemeinsam: Sie wünschen sich mehr Informationsangebote. Stärkung des Endkundengeschäftes: Unterwegs mit dem MoliCare ® -Mobil zu Sanitätshäusern in Süddeutschland.
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