Inform | 1. Quartal 2020

Finanzlage und Eigenkapitalbasis entwickeln sich positiv Mit einem Wert von 83,3 Mio. EUR (Ende 2019: 33,5 Mio. EUR) entwickelte sich der Nettofinanzstatus der HARTMANN GRUPPE erneut positiv. Die Eigenkapital- quote zum Ende des 1. Quartals 2020 lag mit 57,6 % nahezu am Vorjahresniveau. Leichter Rückgang der Beschäftigtenzahl Die Belegschaft der HARTMANN GRUPPE ging in den ersten drei Monaten um 59 Personen auf 11.037 Mit- arbeitende zurück. Davon sind 4.862 Beschäftigte in Deutschland, 6.175 an Standorten im Ausland tätig. Damit lag die Relation von Mitarbeitenden in Deutsch- land und im Ausland weiterhin unverändert bei 44 % zu 56 %. In Deutschland verzeichnete HARTMANN bei einzelnen Konzerngesellschaften einen leichten Rück- gang der Beschäftigtenzahl. Außerhalb Deutschlands führten produktionsbedingte Anpassungen in Indien und Tschechien zu einer geringeren Zahl von Mitarbeitenden. Inform 1. Quartal 2020 | Geschäftsverlauf zum 1. Quartal 2020 | Ausblick 5 Mitarbeiterzahl in der HARTMANN GRUPPE Außerhalb Europas Europa ohne Deutschland Deutschland 31. März 2020 31. Dezember 2019 11.037 986 5.189 4.862 11.096 1.000 5.209 4.887 Ausblick Moderates organisches Umsatzplus erwartet Während sich die globalen Konjunkturaussichten infolge der Corona-Pandemie eintrüben und viele Branchen bedingt durch den Shutdown eine weltweite Rezession prognostizieren, geht HARTMANN sowohl von positiven als auch negativen Effekten auf den Geschäftsverlauf 2020 aus. Die positiven Effekte, die überwiegend aus einem Mehrbedarf bzw. aus Vorratsbestellungen bei Produktgruppen wie Desinfektionsmitteln und Schutz- kleidung resultieren, bleiben voraussichtlich für die Folge- quartale bestehen. Ab dem zweiten Quartal wird der Geschäftsverlauf auch von negativen Auswirkungen durch COVID-19 beeinflusst: Verschiebungen von plan- baren Operationen, rückläufige Besuchszahlen in Arzt- praxen sowie Beschaffungsengpässe werden rückläufige Umsatzzahlen in mehreren Produktgruppen bewirken. Die konkreten Auswirkungen der Corona-Effekte auf den weiteren Geschäftsverlauf 2020 der HARTMANN GRUPPE sind aus heutiger Sicht noch nicht vorhersehbar und quantifizierbar. Eine belastbare Basis für eine Änderung oder Aufhebung der Prognose ist aktuell nicht gegeben. Trotz der veränderten Rahmenbedingungen durch das Coronavirus wird HARTMANN die Umsetzung des strategischen Transformationsprogramms und der EU-Medizinprodukteverordnung auch weiterhin konse- quent vorantreiben.

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