Geschäftsbericht 2020 der HARTMANN GRUPPE

Geschäftsbericht 2020 der HARTMANN GRUPPE | Konzernabschluss 57 7 Latente Steuern Die Bilanzierung und Bewertung der aktiven und passiven latenten Steuern erfolgt nach IAS 12 „Ertragsteuern“. Aktive latente Steuern werden für steuerliche Verlustvorträge in dem Maß berücksichtigt, in dem deren Verwertung durch zukünftige steuerbare Erträge wahrscheinlich ist. Entwicklung der latenten Steuern (Nettobetrag aktiver latenter Steuern nach Abzug passiver latenter Steuern) in Tausend EUR 2019 2020 Stand am 1. Januar 24.159 35.289 Anpassung aus der Erstanwendung IFRS 16 1.021 n.a. Stand am 1. Januar 25.180 35.289 Währungsumrechnung -62 -226 In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste latente Steuern -3.313 6.637 Latente Steuern auf Posten des Eigenkapitals 14.015 5.868 Veränderung im Konsolidierungskreis -531 0 Stand am 31. Dezember 35.289 47.568 Die aktiven und passiven latenten Steuern verteilen sich auf folgende Bilanzposten in Tausend EUR 2019 2020 aktiv passiv aktiv passiv Sachanlagen 1.959 27.746 4.824 24.013 Immaterielle Vermögenswerte 1.111 8.896 1.885 7.219 Forderungen und finanzielle Vermögenswerte 8.666 1.975 4.009 1.611 Vorräte 5.387 1.568 4.334 1.385 Verbindlichkeiten und Rückstellungen 62.942 2.240 71.593 2.229 Wertberichtigung auf aktive latente Steuern -3.957 0 -3.464 0 Verlustvorträge 1.606 0 844 0 77.714 42.425 84.025 36.457 Davon kurzfristig (20.650) (3.705) (21.211) -(3.143) Saldierung -40.404 -40.404 -34.969 -34.969 Bilanzansatz 37.310 2.021 49.056 1.488 Von den bestehenden steuerlichen Verlust- und Zinsvorträgen in Höhe von 89,0 (2019: 108,4) Mio. EUR sind 48,0 (2019: 60,0) Mio. EUR zeitlich unbegrenzt nutzbar, während 9,2 (2019: 13,6) Mio. EUR innerhalb der nächsten zehn Jahre und 31,8 (2019: 34,8) Mio. EUR innerhalb der nächsten 11 bis 20 Jahre zu verwenden sind. Von diesen Verlust- und Zinsvorträgen werden derzeit 85,8 (2019: 102,3) Mio. EUR als nicht realisierbar angesehen. Auf abzugsfähige temporäre Differenzen wurden Wertberichti- gungen auf aktive latente Steuern in Höhe von 3,5 (2019: 4,0) Mio. EUR gebildet, da hierfür künftig voraussichtlich kein aus- reichend zu versteuerndes Ergebnis verfügbar sein wird Auf temporäre Unterschiedsbeträge aus Anteilen an Tochterunterneh- men und assoziierten Unternehmen in Höhe von 21,2 (2019: 21,5) Mio. EUR wurden keine latenten Steuerverbindlichkeiten bi- lanziert, da es nicht wahrscheinlich ist, dass sich diese temporären Differenzen in absehbarer Zeit umkehren werden.

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