Geschäftsbericht 2020 der HARTMANN GRUPPE
Geschäftsbericht 2020 der HARTMANN GRUPPE | Lagebericht | Wirtschaftsbericht 19 Leicht steigender Inlandsanteil am Umsatz Im Geschäftsjahr 2020 konnte HARTMANN seine Umsatzerlöse im In- und Ausland erneut steigern. Aufgrund der dynamischen Um- satzentwicklung in Deutschland verschob sich die Relation um rund zwei Prozentpunkte: Vom Konzernumsatz entfielen mit 850,9 Mio. EUR 35,0 % auf Deutschland und 65,0 % (1.582,1 Mio. EUR) auf das Ausland. Hohe Volatilität bei den Rohstoffpreisen Beeinflusst durch die Corona-Pandemie unterlagen die Weltmarkt- preise der für HARTMANN bedeutenden Rohstoffe im Berichtsjahr erheblichen Schwankungen. Zellulose ist der Rohstoff mit dem größten Einkaufsvolumen im Unternehmen. Der Preis für Zellulose stieg im 1. Halbjahr 2020 kon- tinuierlich, bevor er zu Beginn des 3. Quartals 2020 leicht zurück- ging. Zum Jahresende lag der Kurs jedoch erneut um 60 USD über dem Vorjahresendkurs von 1.105 USD/mt. Der im Vorjahresver- gleich geringere Durchschnittspreis wirkte sich jedoch über den Rohstoffverbrauch im laufenden Jahr entlastend aus. Ebenfalls volatil entwickelten sich die Preise für Polymere wie Polyethylen und Polypropylen. Diese zogen nach einem Rückgang bis zur Jahresmitte gegen Jahresende wieder an. Auch bei Handels- waren war die Entwicklung der Preise im Berichtsjahr heterogen. Die für die HARTMANN GRUPPE insgesamt positiven Effekte bei den Rohstoffpreisen wurden durch einen schwächeren US-Dollar gegenüber dem Vorjahr zusätzlich unterstützt.
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