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HARTMANN gibt für 2022 Gewinnwarnung

• Nach der Sonderkonjunktur belasten die Pandemieeffekte den Konzern
• Das Transformationsprogramm liefert positive Ergebnisbeiträge
• Zukunftsinvestitionen bleiben gesichert

07.12.2021

Heidenheim, den 6.12.2021. Mit einem moderaten organischen Umsatzrückgang und einem im Mittel gegenüber der zuletzt veröffentlichten Prognose für 2021 um ca. -35 Millionen Euro geringeren bereinigten EBITDA in der Bandbreite von 180 bis 220 Millionen Euro plant die HARTMANN GRUPPE für das Geschäftsjahr 2022. Die Sonderkonjunktur von Schutzprodukten und Desinfektionsmitteln ist verebbt. Zurück bleibt ein durch die Pandemie reduzierter Markt wegen geringeren Auslastungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen, verbunden mit deutlichen Erhöhungen bei Rohmaterialkosten wie auch Transportkosten.

Die benannten negativen Pandemieeffekte können in großen Teilen, aber noch nicht gänzlich, durch die hohen positiven Ergebnisbeiträge aus Maßnahmen des 2019 gestarteten Transformationsprogramms ausgeglichen werden. Das Programm wird daher konsequent weiter umgesetzt. Das Transformationsprogramm hat das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Kerngeschäfte durch Erhöhung der Innovationsrate und Verbesserung der Kostenposition zu steigern und damit das Unternehmen mittel- und langfristig zu stärken.

Obwohl Kostensenkungen einen klaren Fokus bilden, hält HARTMANN an seinen umfangreichen Investitionsplänen zur Stärkung des Unternehmens fest. Wie bereits 2020 und 2021 sind auch im kommenden Jahr Investitionen in Höhe von 150 Millionen Euro geplant, mehr als doppelt so viel wie in den Jahren zuvor. Damit werden vor allem Produktionsanlagen und deren Infrastruktur modernisiert, beispielsweise bei den Tochtergesellschaften Kneipp und KOB in Deutschland sowie für Kerngeschäftsbereiche in Herbrechtingen/Deutschland, Frankreich und Polen. Darüber hinaus bringt HARTMANN eine wachsende Anzahl an Produktneuerungen auf den Markt. Mit Silikonwundauflagen mit deutlichen Vorteilen für Pflegepersonal und Patienten, Produkten zur Wundbefundung auf Basis künstlicher Intelligenz, neuen Designs im Inkontinenzbereich und hochwirksamen Produkten zur Desinfektion erhöht HARTMANN seine Schlagzahl an Produktneuerungen.


Über die HARTMANN GRUPPE:

Die HARTMANN GRUPPE ist ein führender europäischer Anbieter von Systemlösungen für Medizin und Pflege. Medizinisches Fachpersonal und Patienten verlassen sich jeden Tag auf HARTMANNs Produktmarken in den Kernsegmenten Inkontinenzmanagement (u. a. MoliCare®), Wundmanagement (u. a. Zetuvit®) sowie Infektionsprävention (u. a. Sterillium®). Dies bringen wir mit unserem Markenversprechen „Hilft. Pflegt. Schützt.“ zum Ausdruck. 2020 erreichte HARTMANN einen Umsatz von 2.4 Mrd. EUR. Das 1818 gegründete Unternehmen ist mit seinen Produkten und Lösungen in mehr als 130 Ländern präsent. Die HARTMANN GRUPPE setzt aktuell mit ihrem High-Performance, kundenorientierten und passionierten Team ihr strategisches Transformationsprogramm um.

Die neuesten Informationen über die Gesundheitsbranche von HARTMANN, finden Sie unter @HARTMANN_GROUP auf Twitter. Mehr zur HARTMANN GRUPPE erfahren Sie unter: www.hartmann.info

Pressekontakt:
Stephanie Reuter