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Worin unterscheiden
sich Schutzvisiere von
Mund-Nasen-Masken?

Mann muss niesen
Für die Verhinderung einer weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 werden Schutzvisiere zunehmend als praktikable Alternative oder zusätzliche Maßnahme zu Gesichtsmasken diskutiert – sowohl im Gesundheitswesen als auch außerhalb von Bereichen der Patientenversorgung. Grund dafür ist die Erkenntnis über die Art und Weise, wie SARS-CoV-2 hauptsächlich verbreitet wird: als Hauptursache wird die Tröpfcheninfektion über große Partikel oder Tröpfchen angesehen, die z.B. beim Reden, Husten, Niesen verbreitet werden. Zusätzlich ist die Übertragung über Kontaktinfektionen oder kleinere Aerosolpartikel möglich. Es gibt inzwischen Hinweise darauf, dass auch Schutzvisiere die Exposition und Emission von Tröpfchenpartikeln erheblich verringern. Die meisten internationalen Richtlinien empfehlen zwar für den medizinischen Fachbereich bisher noch Gesichtsbedeckungen oder medizinische/chirurgische Masken, um die Exposition gegenüber SARS-CoV-2 zu verringern (ohne dabei direkten Bezug auf Schutzvisiere zu nehmen). Es ist jedoch zu erwarten, dass sich die Evidenzbasis für Schutzvisiere im Laufe der Zeit verbessern wird und infolgedessen internationale Richtlinien aufgrund der praktischen Vorteile gegenüber Gesichtsbedeckungen und Masken angepasst werden könnten.
Pflegerin mit Gesichtssschutz

Vorteile von Schutzvisieren:

  • Bedecken die Augen zusätzlich zu Mund und Nase
  • Verhindern, dass der Träger sein Gesicht berührt
  • Können dekontaminiert und wiederverwendet werden
  • Leicht mit Wasser und Seife oder Desinfektionsmitteln zu reinigen
  • Geringere Wahrscheinlichkeit von Beschwerden durch langfristiges Tragen (Gesichtsmasken können schmerzhafte/beschädigte Ohren und Nasenrücken verursachen) 
  • Erleichtern die Kommunikation, da die Menschen Mimik und Lippen beim Sprechen sehen können

Information:

Inzwischen hat sich der Maskenmarkt wieder entspannt und dennoch sprießen immer weitere Hersteller von Masken aus dem Boden, sodass in Deutschland im Moment scheinbar eine Überversorgung bzw. Maskenschwemme entstanden ist. Nicht alle diese Masken sind jedoch tatsächlich für den medizinischen Gebrauch geeignet. Vielmehr hat die Lockerung der Zulassungsbestimmungen dazu geführt, dass die gewohnte Qualität ggf. nicht mehr gegeben ist. Wenn der Kunde also sicher sein möchte, dass die Maske auch den Zweck erfüllt, den sie soll, dann sollte er auch weiterhin bei professionellen und seriösen Anbietern wie HARTMANN kaufen.

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