DESINFACTS | Ausgabe 2/2024

dehygiene und Flächendesinfektion FORUM Gesunde Haut ist kein Zufall Im ersten Vortrag des Symposiums machte Prof. John auf die Eigenverantwortung beim Erhalt der Hautgesundheit im Gesundheitswesen aufmerksam. Dazu räumte er mit zahlreichen Mythen auf – darunter der „berufsbedingt unvermeidbaren“ Hautveränderung. Mit eindringlichen Bildern von stark geschädigter Haut sensibilisierte er für den Ernst der berufsbedingten Kontaktdermatitis (BKD), die in Europa bis zu 35 % aller arbeitsbedingten Erkrankungen ausmacht [1] und jährlich Kosten in Milliardenhöhe verursacht [2]. In Deutschland ist etwa jede fünfte Pflegekraft betroffen [3]. BKD erhöht darüber hinaus das Risiko für eine Besiedelung mit Methicillin-resistentem S. aureus (MRSA) [4]. Primärprävention: Die „3 Momente der Hautpflege“ Daten belegen, dass alkoholbasierte Hände-Desinfektionsmittel weniger hautreizend sind als Seifen [5], auch wenn etwa 70 % der Pflegekräfte das Gegenteil annehmen [6]. Diese falsche Annahme führt nach Ansicht von Prof. John zu einem Teufelskreis, der die Problematik verschärft: Häufiges Händewaschen trocknet die Haut aus, die daraufhin bei der Händedesinfektion brennt. Diese wird deshalb vermieden, stattdessen werden die Hände häufiger gewaschen. Dies begünstigt ein leichtes Handekzem, das sich durch Beibehaltung der falschen Strategie verschlechtert. Prof. John setzt daher auf eine gute Aufklärung darüber, wie sich Hautekzeme von vornherein LIVE-DEMO Station – Händehyiene: Hier hatten die Besucher die Möglichkeit, die Hautfeuchtigkeit ihrer Hände vor- und nach der Nutzung unserer Produkte aus dem Händehygiene-System zu messen. Ergebnis: Die Haut hat durch das Sterillium® med und Sterillium® classic pure bereits zusätzlich Feuchtigkeit mit dem bewährten Sterillium® Hautpflegekomplex erhalten. Durch die Verwendung der passenden Hautpflege- und passendem Hautschutz, konnte der Wert noch weiter gesteigert werden. LIVE-DEMO Station – Qualität in der Flächendesinfektion: Auf einer gut ausgeleuchteten schwarzen Plexiglasplatte wurde die Benetzung der Fläche durch die vorgetränkten nachhaltigen Tücher anschaulich visualisiert. Ergebnis: Unser hochwertiges nachhaltiges Vliesmaterial der Bacillol® 30 Sensitive Green Tissues und Bacillol® Zero Tissues benetzt die Oberfläche genau so gut, wie PET Tücher. Neben der Benetzung, wurde an dieser Station zusätzlich die Haptik und Reißfestigkeit verschiedener nachhaltiger Tücher anschaulich getestet. Auch hier konnte die Tuchqualität der Bacillol® 30 Sensitive Green Tissues und Bacillol® Zero Tissues überzeugen. LIVE-DEMO Station – Materialverträglichkeit: Drei Plexiglasstäbchen in einer Vitrine wurden durch einen Halter unter Spannung gebracht und mit den geringalkoholischen Bacillol® 30 Sensitive Green Tissues sowie alkoholischen Tüchern mit 40-50 % Alkoholgehalt und hochalkoholisch (> 70 %) getränkten Tüchern benetzt. Bei der Verwendung der alkoholischen Tücher mit einem Alkoholgehalt > 40 % zeigten sich Spannungsrisse und die Stäbchen zersprangen nach kurzer Zeit. Dieser Versuch wurde mehrfach auf Wunsch der Besucher durchgeführt. 17

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