DESINFACTS | Ausgabe 2/2024

PRAXIS Händewaschen: Milde Reinigung entscheidend Zu häufiges Händewaschen begünstigt Hautirritationen. Dies betrifft vor allem Personen, die sich 15-mal und mehr pro Tag die Hände waschen [1]. Tatsächlich erfordern nur wenige Situationen in Gesundheitsberufen das Händewaschen [2]. Um die Haut gesund zu halten, sollten das Händewaschen reduziert und milde Reinigungsprodukte gewählt werden, während alkoholbasierte Hände-Desinfektionsmittel entgegen der verbreiteten Annahme die Haut nicht schädigen [3]. Baktolin® Waschlotionen sind alkali-, seifen- und farbstofffrei und verdanken ihre gute Hautfreundlichkeit modernen, milden Inhaltsstoffen. Hautpflege lebt von regelmäßiger Anwendung Gerade die regelmäßige Hautpflege ist wichtig, um Hautirritationen vorzubeugen [4]. Eine Umfrage unter Chirurgen ergab, dass Dreiviertel keinerlei Hautpflege/-schutz verwenden, obwohl die Hälfte unter Hautirritationen leidet [5]. Unzureichende Hautpflege schädigt nicht nur die eigene Hautgesundheit, sondern beeinträchtigt auch die Patientensicherheit, da sich nur gesunde Haut sicher desinfizieren lässt. Die Produkte der Baktolan®-Pflegeserie sind auf verschiedene Bedürfnisse abgestimmt und enthalten milde, hochwertige Inhaltsstoffe, die die Hautfeuchte erhöhen und die natürliche Hautbarriere stärken. Hautschutz verwenden, BEVOR Probleme entstehen Während der COVID-19-Pandemie haben Gesundheitsfachkräfte vermehrt Maßnahmen zur Händehygiene ergriffen. Gleichzeitig nahmen Handekzeme bei ihnen stark zu [6]. Doch Hautirritationen vorzubeugen ist deutlich einfacher, als sie zu behandeln. Deshalb sollten Hautschutzprodukte bereits präventiv verwendet werden. Die Baktolan® Hautschutzcremes schützen die Haut zuverlässig und langanhaltend bei Kontakt mit Wasser oder wässrigen Flüssigkeiten. Milde, natürliche Inhaltsstoffe tragen zur regenerierenden Pflege strapazierter und rissiger Haut bei. Hautirritationen und Ekzeme: Mit guten Strategien vermeidbar Wie wichtig Hautgesundheit ist, verdeutlichte auch Prof. Dr. med. Swen Malte John, Leiter der Dermatologie an der Universität Osnabrück, beim HARTMANN Symposium im Rahmen des BZH-Kongresses. Er bezeichnete die Zunahme von Handekzemen bei Gesundheitsfachkräften als „Epidemie während der Pandemie“ und machte darauf aufmerksam, dass Pflegekräfte mit berufsbedingten Hautkrankheiten ein 3-mal höheres Risiko für die Besiedelung mit Methicillinresistentem S. aureus (MRSA) haben [7]. Sein präventiver Ansatz: Die „3 Momente der Hautpflege“ – VOR Arbeitsbeginn, NACH dem Händewaschen, NACH der Arbeit [8]. Erfahren Sie auf den nächsten Seiten mehr dazu. Quellen 1. Technische Regeln für Gefahrstoffe 401 (TRGS 401) (2022). GMBl 40: 895–926. https://www.baua.de/DE/Angebote/Regelwerk/TRGS/TRGS-401 (abgerufen am 09.09.2024) 2. Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (2016) Bundesgesundheitsbl 59: 1189-1220. https://doi. org./10.1007/s00103-016-2416-6 3. Robert Koch-Institut (RKI) (2019) Epidemiol Bull 19: 157-161. https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2019/Ausgaben/19_19.pdf?__ blob=publicationFile(abgerufen am 09.09.2024) 4. Kampf G, Ennen J (2006) BMC Dermatol 6: 1. https://doi.org/10.1186/1471-5945-6-1 5. Harnoss JC et al. (2014) BMC Infect Dis 14: 315. https://doi.org/10.1186/1471-2334-14-315 6. Reinholz M et al.. (2021) Eur J Dermatol 31: 392-395. https://doi.org/10.1684/ejd.2021.4046 7. Brans R et al. (2016) Occup Environ Med 2016 73: 670-675. https://doi.org/10.1136/oemed-2016-103632 8. Hines J et al. (2017) J Eur Acad Dermatol Venereol 31: 53-64. https://doi.org/10.1111/jdv.13851 15

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