CityCube Berlin, Schauplatz des Hauptstadtkongresses 2016
Messen & Kongresse

Innovationen im Fokus des Hauptstadtkongresses 2016

Drei Tage lang trafen sich mehr als 8.000 Entscheidungsträger der Branche zum 19. Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit im CityCube in Berlin, der 2016 unter dem Leitthema "Innovationen" stand.

von  der HARTMANN Online-Redaktion 13 Jun 2016

Auf über 200 Einzelveranstaltungen traten vom 8. bis zum 11. Juni mehr als 600 Referentinnen und Referenten auf und stießen unter den Besuchern aus Politik, Kliniken, Gesundheitswirtschaft, Ärzteschaft, der medizinischen Forschung, Pflege und von Kostenträgern auf ein interessiertes Publikum. Das Leitthema "Innovation" stand schon bei der Eröffnung des Kongresses im Fokus, zu der Prof. Dr. Bertram Häussler vom IGES-Institut „die großen Erfolge von Medizin und Gesundheitsversorgung“ aufführte und Prof. Dr. Detlev Ganten, der Vorsitzende des Charité-Stiftungsrats, den Blick auf „die großen Hoffnungen der Medizin für die Gesundheit“ richtete.

Der in der Fachwelt gefeierte Star der regenerativen Medizin, Prof. Dr. Anthony Atala, Direktor des Wake Forest Institute for Regenerative Medicine, Winston-Salem/USA, sprach in seinem Vortrag über die künstliche Erzeugung von menschlichem Gewebe und Organen für die Transplantationsmedizin und seine Forschungen zum Thema 3D-Druck von Organen.

Auch beim unter dem Dach des Hauptstadtkongresses stattfindenden Deutschen Pflegekongress standen Innovationen auf dem Programm. So ging es unter anderem um die Frage, ob Roboter helfen können, den Pflegenotstand zu entschärfen, und wie das unter ethischen Kriterien zu beurteilen wäre. Und auch das Deutsche Ärzteforum widmete sich Innovationsthemen, wie eHealth, Digitalisierung, Molekularer Medizin oder den hoffnungsträchtigen Erfolgen in der Onkologie, wo Präzisionsmedizin und Immuntherapie einen Durchbruch im Kampf gegen den Krebs bringen könnten. Dabei kamen natürlich auch wirtschaftliche Fragen auf: Wie fördert man Innovationen? Wie gelangen sie möglichst schnell zum Patienten? Wie können Innovationen gerecht und transparent bewertet werden, um zu entscheiden, ob das Solidarsystem für sie aufkommt?

HARTMANN beim Hautpstadtkongress

HARTMANN-Stand beim Hauptstadtkongress 2016

Die PAUL HARTMANN AG war dieses Jahr zum ersten Mal mit einem Stand auf dem Hauptstadtkongress vertreten. „Innovationen im Gesundheitswesen haben bei HARTMANN fast 200 Jahre Tradition“, beschreibt Robin Bähr, Marketingleiter HARTMANN Deutschland, die Intentionen des Unternehmens. „Und in all den Jahren haben gesellschaftliche Veränderungen und medizinische Herausforderungen immer neue Konzepte und Denkweisen erfordert.“ So stand auch die Präsenz von HARTMANN unter dem Motto "Gesundheit ist unser Antrieb", mit dem das Unternehmen an den entscheidenden Veränderungen mitarbeiten möchte, die notwendig sein werden, um das deutsche Gesundheitswesen effizienter zu machen.

HARTMANN-Stand beim Hauptstadtkongress 2016

Diese Botschaft stand auch im Mittelpunkt der zahlreichen Gespräche, die am HARTMANN-Stand mit hochrangigen Vertretern der Branche stattfanden. „Es wird Zeit, dass sich was tut“ und „Endlich macht sich jemand dafür stark!“ waren nur einige der positiven Rückmeldungen der Standbesucher. Die Themen am Stand erstreckten sich dabei über alle Bereiche des Gesundheitswesen. „Pflege neu denken“ zeigte in der Diskussion neue Handlungsfelder in der Pflege auf, während „Klinik neu denken“ über Angebote zur Effizienzsteigerung im Krankenhaus informierte, z. B. mit dem Evolutionskonzept der Händehygiene und dem HARTMANN-Sortimentsmanagement, einer Systemlösung für Kliniken. Und nicht zuletzt ging es im Bereich „Praxis neu denken“ darum, niedergelassene Arztpraxen z. B. mit dem innovativen Wundtherapiekonzept der HydroTherapy und ambulante OP-Zentren mit dem OP-Kostenrechner fit für die Zukunft zu machen.

„Für uns war der Hauptstadtkongress eine erfolgreiche Veranstaltung“, fasst Robin Bähr die Tage in Berlin zusammen, „denn wir konnten uns als starker und geschätzter Partner des Gesundheitswesens präsentieren.“