Studie PermaFoam cavity
19.09.2006 Schaumverband PermaFoam cavity fördert den Heilungsprozess und schützt die Wundränder: Werden chronische Wunden mit dem Schaumverband PermaFoam cavity behandelt, verbessert sich der Zustand der Ulzera deutlich. Der Anteil der von Belägen bedeckten Wundfläche geht zurück. Gleichzeitig fördert PermaFoam die Bildung von Granulations- und Epithelgewebe. Dies ist das Ergebnis einer klinischen Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift Ostomy Wound Management veröffentlicht worden ist (Ostomy Wound Manage 2006; 52: 33-44).
Sieben Ärzte (Chirurgen, Dermatologen) und acht Pflegedienste dokumentierten in der prospektiven, multizentrischen und ambulant durchgeführten Anwendungsbeobachtung bei 57 Patienten den Verlauf der Wundheilung mit PermaFoam cavity. Die Patienten litten überwiegend an chronischen Problemwunden wie Dekubitalulzera, postoperativen Wundheilungsstörungen oder Ulcera cruris. Sie wurden neun Tage lang mit dem Schaumverband behandelt, der in dieser Zeit dreimal gewechselt wurde.
Weniger Beläge, mehr Granulations- und Epithelgewebe
Die konsequente Anwendung des Schaumverbands verbesserte den Wundstatus der Patienten deutlich. Waren zu Beginn der Behandlung 54% der Wundfläche von Belägen bedeckt, reduzierte sich dieser Anteil nach drei Verbandwechseln auf 29%. Gleichzeitig stieg der Anteil des Wundgebietes mit Granulationsgewebe von 41% auf 59%, die Fläche des Epithelgewebes wuchs um mehr als das Doppelte von 4% auf 11%. Außerdem wurden pathologische Befunde in der Wundumgebung wie Ödeme, Mazerationen oder Erytheme bei der Abschlussuntersuchung deutlich seltener diagnostiziert als zu Beginn der Studie.
"Die Ergebnisse der Studie konnten zeigen, dass therapeutisch nur schwer zu beeinflussende chronische Wunden mit dem Schaumverband PermaFoam cavity effektiv behandelt werden können", so das Fazit der Autoren.
Ein Sonderdruck der Publikation kann bei der Pressestelle der PAUL HARTMANN AG unter der Telefonnumer 07321/361313 angefordert werden.

